Dies war bereits der 3. Flug unseres noch nicht mal 4-monatigen Sohnes. Schon durfte er ausprobieren, wie es dann später sein wird, wenn er einen eigenen Sitz hat.
In Helsinki schneite es heftig, und dies hatte dann Konsequenzen für unseren 2. Flug. Obwohl das Boarding pünktlich stattfand, mussten wir uns wegen der fehlenden Enteisungsmaschine und einer gesperrter Startbahn fast eine Stunde gedulden.
Bald war es vorbei mit der guten Laune von Loris und er begann im wartenden Flugzeug zu schreien, für mehr als ein halbe Stunde. Durch nichts liess er sich beruhigen und schaltete immer wieder einen Gang höher. Noch nie hatten wir so sehnlichst auf das Anlassen des Flugzeugmotors gewartet, nicht mal die Flugangstgeschädigten unter uns. Kaum drehten die Propeller, hatte Loris den Laustärkenwettbewerb verloren und schlief ein. Der Rest des Fluges verlief perfekt, mal abgesehen von der etwas seltsamen Landung, die auch der nicht flugangstbelasteten Susanne kurz den Atem stocken liess.
Unseren Peugeot hatten wir vor 3 1/2 Wochen am Flughafen von Jyväskylä stehen gelassen, daher waren wir gespannt, ob a) wir ihn überhaupt öffnen könnten und b) er dann auch anspringen würde. Christian packte sich warm ein (-14°C) und ging das Auto suchen. Und da war es!
20 bis 40 cm Schnee hatten sich auf unserem Gefährt angesammelt. Die waren schnell weggewischt, und dann liess sich das Auto problemlos öffnen und starten.
Nach einer Viertelstunde hatte die Heizung ihre Arbeit getan und wir machten uns auf den Weg in die Stadt. Überglücklich begaben wir uns in unser trautes Heim, wo Jonas aufgeregt durch die Wohnung rannte und sich darüber freute, dass "alles no da isch!". Wir waren wirklich stolz auf ihn, er hatte die Reise ohne Mittagsschlaf überstanden, und war dabei nie schlecht gelaunt und völlig kooperativ gewesen. Chapeau!









