Mittwoch, 31. Dezember 2008

Back

Wir sind zurück! Nach 5 wunderschönen Wochen in der Schweiz landeten wir am Dienstagabend mit 57 kg Gepäck (plus viel Handgepäck) und einem Kinderwagen auf dem kleinen Flughafen von Jyväskylä. Finnland empfing uns mild - ein wenig Schnee und +1°C. In den nächsten Tagen wird das ändern.


Nach einer 20-minütigen Taxifahrt waren wir zuhause und Jonas konnte endlich "alli mini Sache" Stück für Stück begutachten und ausräumen. Er war hell begeistert. Dann ging es aber schon wieder los, denn unsere nächsten Gäste waren bereits in der Stadt und warteten in der Bar auf unseren Anruf. Stefan (ein ehemaliger Arbeitskollege von Susanne und inzwischen ein guter Freund von uns beiden) und sein Kollege Ramon hatten sich vorgenommen, ihre Weihnachtsferien in Helsinki, Jyväskylä und Lappland zu verbringen. Natürlich gab es viel zu berichten, und um Mitternacht gingen wir müde und glücklich ins Bett.

Am nächsten Morgen machten wir uns nach einem happigen Einkauf Richtung Jyväsjärvi auf, denn noch wussten wir nicht, ob die Seen hier eigentlich richtig zugefroren waren. Und wir wurden nicht enttäuscht. Langsam wurde es richtig kalt, nicht wirklich wegen der Lufttemperatur, aber wegen des eisigen und starken Windes, der uns entgegenblies.


Das schöne an der ganzen Sache war aber, dass es auf der Eisdecke keinen Schnee hatte und sie spiegelglatt war. Die Stimmung bei Sonnenuntergang (14h 50) war daher eindrücklich.


Vereinzelt nutzten auch Schlittschuhläufer die perfekten Bedingungen.


Zuhause angekommen machten wir uns an die Vorbereitung unseres kleinen Silverster-Festes. Stefan und Christian kochten 2 grosse niedergegorene Schweinefilets, zum Desserts gabs Schoggi-Mousse. Das eigentliche Festprogramm bestand dann aus Jassen. Um Mitternach genossen wir noch das schöne Feuerwerk der Stadt. Da es von Hausberg Harju aus abgefeuert wurde, hatten wir die perfekte Aussicht von unserem Balkon. Leider klappte das mit dem Stativ nicht so richtig - oder besser gesagt etwa 2 Sekunden zu spät...

Samstag, 22. November 2008

Blogstop

Inzwischen sind wir für Arbeit und Ferien temporär in die Schweiz zurückgekehrt. Der Blog wird jetzt ruhen, und wir melden uns wieder, wenn wir für Silverster nach Jyväskylä zurückkehren. Hier aber noch einige Eindrücke aus der letzten Woche.

Sonnenaufgang von unserem Balkon aus (8h55).


Uni (15h30).


Jonas von der Krippe abholen (16h30).



Auf dem Weg zum Spielplatz (16h00)


Endlich richtig Schnee!


Das gibt zu tun.


Jonas muss sich erst noch damit anfreunden.


Pikkujoulu bei Paula und Pekka. Jonas mit Janda...


... und als Musiker.


Abflug Richtung Süden (6h10).


Sonnenaufgang über den Wolken.


Unser Profiflieger.

Sonntag, 16. November 2008

Uimahalli Aalto-Alvari

Der Winter ist da, endlich. Die ganze Nacht hat es leicht geschneit und am Morgen früh lag eine eher nasse Puderzuckerschicht über der Stadt. Nicht wirklich beeindruckend, aber ein Anfang. Und jemand von uns wollte gleich seinen Winterschlaf beginnen: Jonas schlief bis 8:45, rekordverdächtig. Die zunehmende Dunkelheit scheint seine Schlafdauer zu erhöhen.

Nach dem Morgenessen machten wir uns zur Uimahalli (Hallenbad) auf. Diese riesige Halle wurde zwischen 1954 und 1964 von Alvar Aalto (von wem denn sonst) erbaut und besteht aus 3 Teilen: Einem 50 m, einem 25 m und einem Plausch-Becken mit Wellenbad und Rutschbahnen. Einige Saunas im Untergeschoss dürfen natürlich auch nicht fehlen. Nicht schlecht, und richtig Aalto-finnische Architektur - unspektakulär und funktional.


Kaum zu glauben, aber Jonas war bis jetzt noch nie in einem richtigen Hallenbad (dafür an/in Dutzenden von Järvis). Und natürlich brauchte es eine halbe Stunde, bis das Eis gebrochen war: Am Anfang wollre er nicht rein, dann durfte das Wasser nicht über den Bauchnalbel kommen. Schliesslich wurde er immer mutiger und am Schluss machte es im sogar gar nichts, wenn er ausrutschte und dabei mit dem Kopf unter Wasser geriet. Er genoss es in vollen Zügen.


Der Blog leidet im Moment ein wenig, quantitativ und qualitativ. Einerseits hatten Christian und Susanne einen gewaltigen Stress beim Arbeiten, kombiniert mit einer bösen Grippe von Jonas. Andererseits scheint unsere Digitalkamera Opfer des harten nordischen Klimas geworden zu sein. Darum mussten wir wieder unser antikes Modell ausgraben - die erste Canon Ixus Digitalkamera aus dem Jahre 2000 - immer noch in perfekter Verfassung.

Sonntag, 9. November 2008

Isänpäivä

Heute war Isänpäivä (Vatertag). Jonas' Isä durfte deshalb mit ihm aufstehen und spielen, bis Äiti (Mama) ausgeschlafen war (!). Und das dauerte etwas, weil wir am Samstag bei Gilu, Riita und den Kindern zu Besuch waren und etwas lange sitzen blieben (bis Jonas gegen Mitternacht plötzlich ganz stolz mit seinem Esel, dem Pony und der Geiss unter Arm aus dem Zimmer, wo er geschlafen hatte, herauskam, sich zu uns gesellte und auf keinen Fall wieder schlafen gehen wollte). Am Sonntagnachmittag musste dann der arme Isä auch noch arbeiten gehen, weil er einen Vortrag vorbereiten musste. Diese Zeit nutzten dann aber Susanne und Jonas und bereiteten eine kleine Überraschung für den Papa vor. Als Christian dann nach Hause kam, hatte er kaum Zeit, seine Jacke auszuziehen, da Jonas schon "Herzlischmerzli" rufend in die Küche rannte. Und die Überraschung musst dann natürlich sofort aufgegessen werden, wobei Papa Acht geben musste, dass er auch noch etwas davon abbekam. 



Und hier noch ein Bild von Jonas' neuestem Hobby:



Donnerstag, 6. November 2008

Jyväskylä by night

Die letzten paar Tage waren eindrucksvoll. Bis zu -7°C und wunderschönes Wetter, keine einzige Wolke am Himmel. Der von allen Einheimischen so verfluchte November zeigte sich von seiner besten Seite.

Nachdem Christian Jonas im Päiväkoti abgeholt hatte, fuhren sie nicht direkt nach Hause, sondern gleich auf den Harju (Stadthügel), um sich den Sonnenuntergang anzuschauen.


Dann ging es nach Hause und dort überredeten wir Susanne, nach dem Nachtessen nochmals hinaufzufahren, denn schliesslich waren wir noch nie bei Dunkelheit dort.


Und es sollte sich lohnen. Blick Richtung Vajakoski im Osten.


Und nochmals die Aussicht auf das Stadtzentrum, den Jyväsjärvi und die Kuokkola Brücke.


Und dies noch für Jonas: "Mond luuge".

Sonntag, 2. November 2008

Porträts

Am Samstag waren wir bei Barblin und Christian zu einem richtigen Raclette mit richtigem Raclettekäse und richtigem Racletteöfelchen eingeladen. Damit wir dazu auch ein gutes Glas Wein trinken durften, übernachteten wir gleich dort und blieben auch noch am Sonntag Morgen. Dabei sind einige Porträts entstanden.

Familie Meier...


Die grossen Kleinen...


Die Kleinste ganz gross...


Mama Susanne...


Papa Christian...


Der Himmel...


Der Anfang von 5 wunderschönen und eiskalten Tagen.

Freitag, 31. Oktober 2008

JYP

"It's the same every year" meinte Christian's Arbeitskollege Anssi, als er ihn auf den brillianten Saisonstart des Eishockeyteams von Jyväskylä (JYP, "Jü-pe") ansprach. Nach 21 Runden liegt das Team auf Platz 1, vor Jokerit Helsinki. Am Ende der Saison (und die ist noch lange) liegen die Mittelfinnen allerdings selten weit vorne. JYP bedeutet übrigens Jyväskälän Pallo und Pallo heisst Ball. Wer sich jetzt über diesen seltsamen Namen wundert, der soll sich doch mal überlegen, warum GC (Grasshopper Club) u.a. auch ein Eishockeyverein ist...

Heute machten sich die Christians (Meier und Rellstab) auf zum Spiel von JYP gegen die Pelicans aus Lahti. Gespielt wird hier in der Synergia-Arena, die 4180 Zuschauern Platz bietet. Der Match war eher eine Enttäuschung, dauerte es doch 35 min, bis das erste Tor fiel. Immerhin konnten wir uns am Schluss über einen 2:0 Heimsieg freuen.


Der Autor dieses Blogs ist wahrlich kein Eishockey-Experte, aber es scheint, wie wenn das finnische Eishockey auf dem technisch hohem Niveau gespielt wird. Physisch hingegen scheint man sich eher zu schonen.


Auch die finnischen Fans geben nur verhalten Gas und reagieren (Jubeln, Reklamieren), aber agieren nicht (Anfeuern). Im ersten Drittel war es sehr ruhig, immerhin gaben ein paar Trommler ihr Bestes. Im zweiten Drittel wurde es ein wenig lauter (alle hatten wohl inzwischen ein Bier mehr intus) und im dritten wegen dem zweiten Tor und einigen seltsamen Entscheidungen des Schiedsrichters doch noch Stimmungsvoll. Wo man Bier trinken kann, ist übrigens genau definiert, ist es doch nur gerade bei der Bar erlaubt. Und falls sich unwissende Ausländer trotzdem mit ihrem Bier davonstehlen wollen, werden sie von einem Security Mann freundlich in die Trinker-Zone zurückgeschickt...

Dienstag, 28. Oktober 2008

Spikes

Wir essen Piirakka und Pulla, sind stolze Besitzer einer KELA-Karte (Sozialversicherungen) und besuchen 1-2x in der Woche die Sauna. Wir gehen bei jedem Wetter auf den Spielplatz, streichen uns gesalzene Butter auf das Brot und haben keinen Festnetzanschluss. Wir trinken manchmal scheusslichen Kaffee, verbringen viel Zeit mit der Familie und sammeln im Spätsommer wilde Beeren.

Langsam aber sicher werden wir immer finnischer.

Nun haben wir den nächsten Schritt in der Assimilierung gemacht und haben uns Winterpneus mit Spikes gekauft. Und nicht irgendwelche, sondern finnische Nokian Pneus (Tochtergesellschaft von Nokia). Gemäss unserem Garagisten besitzen 85% der Wagen in Jyväskylä Spikes und sie sind unverzichtbar. Die mit "Nägeln" bestückten Reifen kosten auch nicht mehr als übliche Winterreifen und entgegen der landläufigen Meinung kann man damit auch über 80 km/h fahren (max. 190 km/h mit unserem Modell - das probieren wir besser nicht aus). Und so rasselt es jetzt auch bei uns so schön, wenn wir über die aperen Strassen fahren. Gewöhnungsbedürftig ist auch das Steuern, dass nun plötzlich viel weniger Kraft benötigt.


Was wird das nächste sein? Vielleicht kaufen wir uns beide mal ein Nokia Handy, vielleicht verbringen wir die nächsten Sommerferien im Sommerhäuschen, oder (ganz fest) vielleicht schaffen wir es ja irgendwann mal, eine vernünftiges Gespräch in Finnisch zu führen...

Sonntag, 26. Oktober 2008

Sunnuntai

Ein hässlicher, grauer, und nasser Sonntag (Sunnuntai) in Jyväskylä. Praktisch den ganzen Tag regnete es, z.T. stürmte es sogar. Es reichte für eine Stunde Joggen für Christian (entlang dem Tuomiojärvi) und einem Spaziergang zum Laden, ins Kaffee und auf den Spielplatz.


Die Flaggen waren bereits das 2. Mal in dieser Woche (Freitag: Uno-Tag) gehisst. Grund: Kommunalwahlen im ganzen Land.

"Dank" der heute eingeführten Winterzeit war es bereits um 5 Uhr stockdunkel. Gemäss unseren eigenen Berechnungen kommt die Dunkelheit bis zum 21. Dezember durchschnittlich pro Tag um fast 3 Minuten früher. Da kommen harte Zeiten auf uns zu....

Ach ja, und hier noch die Resultate der Wahlen, landesweit zusammengefasst (Parteinamen so gut wie möglich übersetzt):

23.4%   +1.6   Nationale Koalition (Mitte, pro-EU)
21.2%   -2.9   Sozialdemokraten
20.1%   -2.7   Zentrumspartei
8.9%   +1.6   Grüne
8.8%   -0.8   Linke Allianz
5.4%   +4.5   Wahre Finnen (anti-EU, Nationalisten)
4.7%   Schwedische Bürgerpartei
4.2%   Christdemokraten
0.5%   Kommunisten
0.1%   Seniorenpartei
0.1%   Unabhängigkeitspartei

Wahlbeteiligung: 61.2%
Frauenanteil: 37% (40% Frauen auf den Listen)

Samstag, 25. Oktober 2008

Kone agria - Hauptsache Traktoren und Bagger

Heute war wieder mal Männertag. Und was für einer! Da sich Jonas in letzter Zeit fast nur für Autos, Bagger, Lastwagen und Traktoren interessiert hatte, stand die Landwirtschaftsausstellung Kone Agria auf dem Programm. Sie findet jedes Jahr im Messezentrum Paviljonki statt und ist berühmt für ihre riesige Auswahl an Landwirtschaftsmaschinen. In 4 Tagen zieht sie über 30'000 Besucher an.

Frühmorgens machten sich also Jonas und Christian auf den Weg (Susanne musste arbeiten). Der Eintritt war gratis für "foreign visitors" - warum auch immer. Das Publikum war vorwiegend männlich und vereinte alle Altersklassen von Säugling bis Grossvater. So tat Christian das, was alle finnischen Väter auch taten: Er liess Jonas (auch wenn er am Anfang nicht so richtig wollte) auf den Maschinen herumturnen und fotografierte ihn stolz dabei. Die Anzahl Besucher, die wirklich Bauern sind (und damit potentielle Kunden der Aussteller), muss vernichtend klein gewesen sein.

Und es hatte alles, was ein kleiner Junge braucht, das reinste Paradies.

Grosse Traktoren...


Kleine Traktoren...


Miniatur-Traktoren...


Bagger...


Spielzeugtraktoren...


Nach und nach fand Jonas riesigen Gefallen am Ganzen und es wurde immer schwieriger, ihn von den Fahrzeugen zu trennen. Bei einer kleinen Pause mit Kaffe und Gebäck ass er seine Pulla nicht mal fertig. Er kletterte vom Stuhl, lief davon, drehte sich nochmals zu seinem Papa um und sagte: "Traktor aaluege".

Dann verbrachten wir noch eine Stunde auf dem Spielplatz, ehe wir nach Hause gingen, um Susanne von allem zu erzählen. Jonas aber liessen die Traktoren nicht mehr los, sein Traktorenkatalog mit 80 verschiedenen Modellen ist seither seine neue Lieblingslektüre in allen Situationen.


Am Abend kamen die Meiers auf Besuch - und siehe da, nicht nur Fahrzeuge, auch Mädchen scheinen interessant zu sein. Wir waren erleichtert und genossen den schönen und wilden Abend mit den Kindern.

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Jumppalaulu

Thema heute in Christian's Finnischkurs: Ruumiinosat - Körperteile. Dazu mussten wir zu einem kurzen Video tanzen und singen. Natürlich wollen wir Euch das nicht vorenthalten:



Der Titel heisst "Turnlied", den Rest muss man wohl nicht übersetzen.

"pää, olkapää, peppu, polvet, varpaat, polvet, varpaat..."

"silmät, korvat ja vatsaa taputan...." ("... und auf den Bauch klopfe ich")

Montag, 20. Oktober 2008

Frustguetztli

Am Montag war dann wieder einmal Alltag angesagt. Christian ging arbeiten und Susanne und Jonas brachten erst einmal den Haushalt wieder auf Vordermann. Eigentlich wollten sie danach auf den Spielplatz, aber Jonas war gar nicht in Stimmung dazu. Er weigerte sich standhaft, die Strumpfhosen, Regenhosen und Winterjacke anzuziehen und auch sonst konnte man es ihm nicht recht machen. Wahrscheinlich war es ihm nur mit seiner Mama einfach zu langweilig! Nachdem Jonas dann unsere Kochbücher aus dem Gestell geräumt, und jedes einzelne Buch, das auf dem Boden landete, mit "abegheit" kommentiert hatte, kam Susanne auf die Idee, "Frustguetzli" zu backen und endlich mal unsere finnischen Guetzliförmli (natürlich in Form eines Rentiers, eines Schneemannes und eines Muumins) einzuweihen. Jonas beäugte das Ganze zuerst sehr kritisch, war aber bald Feuer und Flamme, v.a. nachdem er entdeckt hatte, was man mit einem Wallholz so alles anstellen kann. 



Und so nahm das Ganze seinen Lauf, wobei der Teigg erstaunlicherweise nicht in Jonas' Magen, sondern tatsächlich auf dem Backblech landete ...


... wo die Guetzli dann noch fachmännisch bepinselt wurden.


Natürlich musste dann erst einmal getestet werden, ob die Guetzli auch gelungen sind.



Anstandslos konnten dann die restlichen Exemplare als Überraschung für Papa eingepackt werden. Ja, und danach klappte es dann doch noch mit dem Spielplatzbesuch. Die Krise war fürs erste überstanden und wir sind gewappnet für das Weihnachtsguetzlibacken ("Omama" darf sich also jetzt schon auf die Verwüstung ihrer Küche freuen!)

Samstag, 18. Oktober 2008

Ein kleiner Samstagnachmittagsausflug

Nach zwei regnerischen oder zumindest grauen Tagen, die wir mit See-Spaziergängen, einem Kaffeebesuch, einem Spielplatznachmittag mit den Meier-Mädchen, feinem Essen zuhause und im Restaurant sowie einem Saunabesuch verbrachten, war auf der Wettervorhersage für Samstagnachmittag endlich mal wieder die Sonne zu sehen. Also packten wir nach dem fast schon obligaten Grosseinkauf vom Morgen unsere Siebensachen, weckten Jonas etwas frühzeitig aus seinem Mittagsschlaf und fuhren Richtung Petäjävesi. Ehrlich gesagt glaubte wohl keiner von uns mehr daran, dass sich die Sonne heute noch zeigen würde, doch dann geschah das Unglaubliche: innert kurzer Zeit riss die dicke Wolkendecke auf und Petäjävesi zeigte sich von seiner besten Seite. 


Wir genossen die Sonnenstrahlen und Pullas auf der Kirchentreppe ...


... und fuhren dann via Jämsä (im Süden) zurück nach Jyväskylä. Die Fahrt war wunderschön, v.a. auch wegen des schönen Abendlichts. 


Allerdings hatten wir die Distanzen wohl etwas unterschätzt und die Fahrt dauerte länger als erwartet. Da Jonas nach einiger Zeit ziemlich ungeduldig wurde, gab's noch einen kurzen Stopp unterwegs. Nach einer kurzen Fahrstunde bei Papa war die Welt dann aber auch für ihn wieder in Ordnung! 


Zum Abendessen gab es wieder einmal Fisch. Anders als der gebratene Lachs von Donnerstag wurde diese Seeforelle aber in den Ofen gesteckt - eine wesentlich immissionsärmere Machart, mit der sich alle im Haushalt der Fischstäblis abfinden konnten! 


Und dann war er auch schon wieder vorbei, der letzte Abend mit Barbara. Unglaublich, wie schnell die Zeit jeweils vergeht, wenn wir Besuch haben. Jetzt wird dann erst wieder einmal etwas mehr Ruhe einkehren, wir haben aber die Zeit mit all unseren Besuchen sehr genossen! Und für uns wird's wohl auch wieder etwas anstrengender, jetzt wo "Tante Barbara" weg ist. Jetzt müssen wir wohl wieder ran zum Spielen!