Ein Gastbeitrag von Jeanne Rellstab
Ich durfte nochmals zehn Tage in Finnland bei den Fischstäblis verbringen und das haben wir ganz besonders genutzt. Der Zeitpunkt der Reise war speziell gewählt, nämlich die längsten Tage im Norden!
Eine lange Reise stand uns bevor: 300 km in Richtung Osten, nach Koli in Nordkarelien, an den Pielinensee. Dort erlebte ich einige Spezialitäten von Finnland. Hier einige Beispiele:
Hügel und Felsen und von dort eine fantastische Aussicht auf den See.
Nacktbaden im eiskalten See und Spielen im Sand, aber nur für die Junioren!
Die Fähre von Insel zu Insel (übrigens gratis!)
Das Juhannusfeuer für das Mittsommernachtsfest. Inhalt: Abfallholz, zwei alte Pneus, ein altes halbiertes Boot. Wohl ein ziemlich stinkendes Feuer!
Auf der Rückreise konnte ich endlich den hohen Turm in Kuopio besteigen, der das letzte Mal - vor zwei Jahren - geschlossen gewesen war. Hier sah man neben der wundervollen Aussicht auf Wälder, Seen und die Stadt Kuopio auch direkt auf die sehr hohen Sprungschanzen hinunter.
Juhannus, der am am 24. Juni stattfand - übrigens immer am Freitag nach dem längsten Tag - verbrachten wir mit Mika, Monika und Noah in ihrem Mökki am See. Auf einer Fahrt mit dem Motorboot über den See erblickten wir eine besondere Rarität: Zwei Fischer auf einem Floss (eigentlich der Steg), das mit einem Aussenbordmotor versehen war.
In der Nacht erlebten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang, sassen neben einem Juhannusfeuer (diesmal aus richtigem Feuerholz und kleiner) auf dem äussersten Felsen nahe der Hütte, und aus meinem Bett konnte ich nachher die ganze Nacht den Stand der Sonne kontrollieren. Es wurde natürlich nie dunkel und das Abendrot ging direkt ins Morgenrot über!
Leider erblickten wir auf unserer ganzen Reise keinen einzigen Elch! Aber im Zoo leben jetzt auch Rentiere und die konnten wir von ganz nah bewundern!


















