Bereits zum zweiten Mal dieses Jahr zieht es Christian ohne den Rest der Familie in die Ferne, dieses Mal nach Island. Während sich jedoch letztes Mal Papa ins Fäustchen lachte, im T-Shirt an den karibischen Stränden spazieren gehen konnte, während wir den absoluten Temperatur-Minusrekord erlebten, war es dieses Mal umgekehrt. Beim ersten Strandbesuch musste sich Susanne zwar noch alles mögliche einfallen lassen, um die Buben vom Wasser fernzuhalten, so z.B. "Rasenmähen" mit dem Trotti, Fussballspielen ...
oder natürlich Sändele.
Bereits zwei Tage später war es aber soweit: am 5. Juni 2011 wagten wir uns zum ersten Mal ins Wasser. Es war zugegebenermassen noch ziemlich kühl ...
was aber nicht erstaunt, wenn man bedenkt, dass vor eineinhalb Monaten der Tuomiojärvi noch zugefroren war. Loris' einziger Kommentar: "chalt". Weiter als bis zu den Waden wagte er sich denn auch nicht ins Wasser.
Das einzige Kalte, das er nicht verschmähte:
Ansonsten herrschte normaler Alltag, inkl. Arbeit und Päiväkoti. Daneben stand noch ein Geburtstagsfest resp. -grillieren auf dem Programm, ganz viel Spielen (Schildkröte!) ...
Essen (man achte auf den Teller mit dem Grünzeug; absolute Première!) und...
Schlafen. Ist Papa weg, darf Jonas jeweils bei Mama im Bett übernachten, zumindest an gewissen Tagen - und an den Tagen, an denen er im eigenen Bett einschläft, zieht es ihn nach spätestens 2-3 Stunden auch wieder Richtung Mama-Papa-Zimmer. Dies jeweils das Bild, das sich Susanne bot, wenn sie schlafen gehen wollte... Auch ansonsten war für Unterhaltung gesorgt, dank Jonas' nächtlichen Plauderphasen (in Deutsch und Finnisch).
Ein weiteres Highlight war die Eröffnung des Liikennepuisto (Verkehrspark). Wie letztes Jahr gab es Musik, Wurst und zu Loris' riesiger Freude ganz viele echte Pi-Pa-Autos (Polizei, Feuerwehr und Ambulanz). Während sich Jonas in der Pose als cooler Polizist gefiel...
... sah sich Loris bereits einmal einen Gefangenentransporter von innen an. Wirklich gut scheint es ihm dort zum Glück nicht gefallen zu haben!
Als eine der letzten Handlungen vor Papas Rückkehr sahen wir uns dann noch das Sommer-Päiväkoti Nisula an. Zwei Wochen werden unsere Jungs im Juli dort verbringen. Da die überwiegende Mehrheit der Finnen den ganzen Sommer eh in einem Mökki in der Wildnis verbringt, werden die verschiedenen Kinderkrippen jeweils zusammengelegt. Unseren Buben hat die Besichtigung gefallen. Es gibt dort einen kleinen Indoor-Pool, viele Autos (ganz wichtig!) und auch sonst ganz viel Spannendes zu unternehmen. Und am meisten hat sich Jonas gefreut, dass er mit Loris dort in der gleichen Gruppe sein wird.
Ja, und dann waren die 10 Tage auch schon wieder vorbei. Aber Überraschung: Streik sei Dank würde Papa noch eine weitere Nacht (resp. den Grossteil davon) wegbleiben. Dies löste bei Jonas zwar einige Tränen aus, doch dann besann er sich auf das Positive: Eine weitere Nacht im Mama-Papa-Bett.
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Sonntag, 5. Juni 2011
Donnerstag, 5. August 2010
Ausflüge
Neben Baden, Fischen, Spielen, Grillieren und Sauna fanden wir zwischendurch natürlich auch Zeit, um einen Ausflug in die nähere und weitere Umgebung zu machen. Anlässlich einer unserer Grosseinkaufstouren nach Äänekoski machten wir einen Abstecher in den Hafen. Nicht die Schiffe ...

sondern ein schöner roter Valmet-Traktor sowie ein Wasserflugzeug zogen dann aber Jonas in ihren Bann.

Am zweiten Wochenende feierte Jonas' Freund Noah seinen vierten Geburtstag. Grund genug, um einen Abstecher zum Mökki unserer Freunde zu machen, wo drei kleine Indianer für die ganze Sippe Nahrung, Feuerholz sowie ein Boot aufspürten, so dass wir den Tag gemütlich mit Grillieren, Spielen und Baden abschliessen konnten.

Natürlich stand dann auch noch ein Besuch bei Valtra in Suolahti auf dem Programm. Schon beeindruckend, diese Riesenfahrzeuge. Jonas ...

und Loris liessen es sich natürlich nicht nehmen, sich hinters Steuer zu setzen (wie wir anderen übrigens auch!).

Eine kleine Wanderung auf einem Naturlehrpfad im nahegelegenen Sumiainen liess uns dann ganz schön ins Schwitzen kommen (wobei uns der heisseste Tag noch bevorstand).

Und während Christian am Rally Benzinduft schnupperte, besuchten Vreni, Kurt, Susanne und die Buben (u.a.) Bär ...

und Elch in Ähtäri.

Schliesslich stand dann auch noch eine Bootsfahrt mit der Suomen Suvi von Suolahti nach Laukaa auf dem Programm. Dieser Teil der 5-Schleusen-Fahrt (von Jyväskylä über Laukaa nach Suolahti - und zurück) kannten wir bis anhin ja noch nicht. Das Wetter war zwar nicht ganz so schön wie erhofft, das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Toll war natürlich auch, dass wir direkt vor unserem Mökki vorbeifuhren. Ansonsten genossen wir bei Wind und Wetter die schöne Landschaft ...

das Passieren der drei Schleusen ...

sowie eine kleine Zwischenverpflegung auf dem Schiff.

Einem kleinen Apero war ohnehin nie jemand abgeneigt, ob zu Hause auf unserer Terasse oder - wie hier - im Hafen in Suolahti.
sondern ein schöner roter Valmet-Traktor sowie ein Wasserflugzeug zogen dann aber Jonas in ihren Bann.
Am zweiten Wochenende feierte Jonas' Freund Noah seinen vierten Geburtstag. Grund genug, um einen Abstecher zum Mökki unserer Freunde zu machen, wo drei kleine Indianer für die ganze Sippe Nahrung, Feuerholz sowie ein Boot aufspürten, so dass wir den Tag gemütlich mit Grillieren, Spielen und Baden abschliessen konnten.

Natürlich stand dann auch noch ein Besuch bei Valtra in Suolahti auf dem Programm. Schon beeindruckend, diese Riesenfahrzeuge. Jonas ...

und Loris liessen es sich natürlich nicht nehmen, sich hinters Steuer zu setzen (wie wir anderen übrigens auch!).

Eine kleine Wanderung auf einem Naturlehrpfad im nahegelegenen Sumiainen liess uns dann ganz schön ins Schwitzen kommen (wobei uns der heisseste Tag noch bevorstand).

Und während Christian am Rally Benzinduft schnupperte, besuchten Vreni, Kurt, Susanne und die Buben (u.a.) Bär ...

und Elch in Ähtäri.

Schliesslich stand dann auch noch eine Bootsfahrt mit der Suomen Suvi von Suolahti nach Laukaa auf dem Programm. Dieser Teil der 5-Schleusen-Fahrt (von Jyväskylä über Laukaa nach Suolahti - und zurück) kannten wir bis anhin ja noch nicht. Das Wetter war zwar nicht ganz so schön wie erhofft, das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Toll war natürlich auch, dass wir direkt vor unserem Mökki vorbeifuhren. Ansonsten genossen wir bei Wind und Wetter die schöne Landschaft ...

das Passieren der drei Schleusen ...

sowie eine kleine Zwischenverpflegung auf dem Schiff.
Einem kleinen Apero war ohnehin nie jemand abgeneigt, ob zu Hause auf unserer Terasse oder - wie hier - im Hafen in Suolahti.
Donnerstag, 29. Juli 2010
Savusauna
Ein geschichtsträchtiger Tag in Finnland: Heute war der heisseste je gemessene Tag. In Joensuu kletterte das Thermometer auf 37.2°C. Der bisherige Rekord (35.9°C) stammt aus dem Jahre 1914. Auch bei uns in Suolahti war es 34°C heiss. Die Hitzewelle nimmt also kein Ende.

Zusätzlich bekommen wir hier die Auswirkungen der riesigen Waldbrände in Russland zu spüren. Der Wind bläst den Rauch nach Westen...

und vernebelt unsere tolle Seenlandschaft. Ausserdem riecht es stark von Rauch.

Savusauna heisst übrigens Rauchsauna (eine spezielle Art der Sauna), und genau so fühlt es sich im Moment an: Heiss, feucht, neblig und rauchig.

Zusätzlich bekommen wir hier die Auswirkungen der riesigen Waldbrände in Russland zu spüren. Der Wind bläst den Rauch nach Westen...
und vernebelt unsere tolle Seenlandschaft. Ausserdem riecht es stark von Rauch.
Savusauna heisst übrigens Rauchsauna (eine spezielle Art der Sauna), und genau so fühlt es sich im Moment an: Heiss, feucht, neblig und rauchig.
Samstag, 24. Juli 2010
Vreni und Kurt
Das Sommerhaus hatten wir nicht alleine gemietet, sondern zusammen mit Kurt und Vreni, den Eltern von Susanne. Sie verbrachten zuerst 9 Tage im Norden und Osten von Finnland und trafen dann am Donnerstag bei uns ein.

Fast 2 Wochen blieben sie. Und Rollen bekamen sie schnell zugeteilt: Kurt zeigte seine Grillkünste an der schwierigen Feuerstelle...

und Vreni wurde natürlich gleich von Jonas in Beschlag genommen.

Mit ihrer Unterstützung wurde sogar Jonas zur Wasserratte, traute sich bald ins tiefere Wasser und hielt seinen Kopf, nein, oh Wunder, sogar sein Gesicht ins Wasser.

Es war eine gemütliche und wunderschöne Zeit mit Grossmama und Grosspapa. Faulenzen, fein Essen...

Einkaufen, Strandleben...

Ausflüge (darüber wird später berichtet) und Ruderbootfahren sind nur einige der vielen Aktivitäten, die wir mit ihnen unternahmen. Richtige Sommerferien!
Fast 2 Wochen blieben sie. Und Rollen bekamen sie schnell zugeteilt: Kurt zeigte seine Grillkünste an der schwierigen Feuerstelle...
und Vreni wurde natürlich gleich von Jonas in Beschlag genommen.
Mit ihrer Unterstützung wurde sogar Jonas zur Wasserratte, traute sich bald ins tiefere Wasser und hielt seinen Kopf, nein, oh Wunder, sogar sein Gesicht ins Wasser.

Es war eine gemütliche und wunderschöne Zeit mit Grossmama und Grosspapa. Faulenzen, fein Essen...
Einkaufen, Strandleben...

Ausflüge (darüber wird später berichtet) und Ruderbootfahren sind nur einige der vielen Aktivitäten, die wir mit ihnen unternahmen. Richtige Sommerferien!
Mittwoch, 21. Juli 2010
Baden
Die Hauptbeschäftigung in diesen Ferien ist natürlich das Baden. Ziemlich wichtig in diesem Rekordsommer, wo es täglich gegen oder sogar über 30 Grad heiss wird. Daher hier einige Impressionen.

Natürlich darf sich Loris nur im ganz seichten Wasser aufhalten, dafür macht das unsere Wasserratte gerne und ausgedehnt. Die Zunge ist übrigens seit einer Woch sein Markenzeichen.

Jonas mit seinem "Rettungsring".

Oder mit der Schwimmweste, seinem Freund Noah (der mal zu Besuch kam) und der Fischreuse.

Die Schweizer haben den Strand erobert.

Baden kann man übrigens auch mit den Kleidern...

Am besten rutscht man schnell ins Wasser, wenn die Eltern für einen kurzen Augenblick nicht aufpassen...

Und natürlich gehen auch Susanne und Christian gerne schwimmen, am liebsten nach der Sauna und bei Sonnenuntergang, davon gibt es aber kaum Fotos.

Natürlich darf sich Loris nur im ganz seichten Wasser aufhalten, dafür macht das unsere Wasserratte gerne und ausgedehnt. Die Zunge ist übrigens seit einer Woch sein Markenzeichen.
Jonas mit seinem "Rettungsring".
Oder mit der Schwimmweste, seinem Freund Noah (der mal zu Besuch kam) und der Fischreuse.
Die Schweizer haben den Strand erobert.
Baden kann man übrigens auch mit den Kleidern...
Am besten rutscht man schnell ins Wasser, wenn die Eltern für einen kurzen Augenblick nicht aufpassen...
Und natürlich gehen auch Susanne und Christian gerne schwimmen, am liebsten nach der Sauna und bei Sonnenuntergang, davon gibt es aber kaum Fotos.
Sonntag, 18. Juli 2010
Meidän kesämökki
Der grosse Traum jedes Finnen - ob realisierbar oder nicht - ist ein Sommerhäuschen (Kesämökki). Irgendwo am See, weit weg von jeglicher Zivilisation und häufig nur rudimentär ausgerüstet. Viele Leute, die wir kennen, verbringen fast jedes Wochenende von Juni bis August in ihrem Sommerhaus - mache leben dort sogar von Frühling bis Herbst, und fahren täglich zur Arbeit. Um die Faszination dieser Häuschen zu verstehen, muss man die Finnen kennen. Einerseits ist es die grosse Verbundenheit zur Natur, aber andererseits spielt auch die Stille und Einsamkeit (passend zu den Finnen selbst) und Reiz der Einfachheit eine Rolle.
und auch der See (Kuhnamo) beim Haus lässt sich sehen.
damit sich die ganz Familie austoben und sich in diesem heissen Sommer abkühlen kann.


Diesen Sommer haben wir uns auch ein Kesämökki gemietet - endlich, eigentlich wollten wir das schon letzten Sommer tun. Für 3 Wochen leben wir nun also zwischen Suolahti und Äänekoski, 45 km von Jyväskylä und 30 km von Konnevesi entfernt. Dies ist wichtig, weil Christian im Gegensatz zum Rest der Familie keine Ferien hat und meist arbeiten gehen muss. Das Mökki hatten wir im Internet gebucht, wir kannten das Haus also nicht vorher. Wir wurden aber nicht enttäuscht und sind begeistert von unserem Sommerhaus, ein aus 300 Jahren alten russischen Bäumen gefertigtes grosses Blockhaus.
Schon die Schotterstrasse zum Haus führt durch einen schönen Wald...
und auch der See (Kuhnamo) beim Haus lässt sich sehen.
Hier gibt es alles, was wir brauchen, einen eigenen Badestrand...
damit sich die ganz Familie austoben und sich in diesem heissen Sommer abkühlen kann.
Natürlich eine Sauna...
und ein Ruderboot, ...
mit dem man gemütliche Ausfahrten machen kann.
Prunkstück des eher luxuriösen Ferienhauses ist aber sicher die Terrasse, wo man nicht nur prima spielen...
sondern auch das Essen am See in vollen Zügen geniessen kann.
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