Donnerstag, 30. Juli 2009

Auf Schneckensuche

Christian und seine Forscherkollegen befinden sich in der Zwischenzeit auf Schneckensuche. Dabei klappern wir See um See ab. Anssi und Christian schnorkeln im Trockenanzug durch die Wasserpflanzen, und Katja-Riikka sucht vom Ufer aus.

So schön kann arbeiten sein. Hier einige Beispiele: Der Niemisjärvi...


Kuuhankavesi...


Peurunkajärvi
...


Sumiaisjärvi...


und der Asemalampi.


Objekt der Begierde ist die Spitzschlammschnecke (Lynmaea stagnalis), etwa 2-7 cm gross.


Wir sammeln sie ein und suchen nach infizierten Individuen.


Die Spitzschlammschnecke ist der erste Zwischenwirt unseres Studienobjekts, dem Saugwurm Diplostomum, der in seinem weiteren Lebenszyklus auch die Augen von Fischen und den Darm von Wasservögeln befällt. Fällt der Kot der Vögel ins Wasser, suchen sich die Parasiten wieder eine Schnecke, und der Zyklus beginnt von Neuem.

Dienstag, 28. Juli 2009

Sonne, Wasser und Stadtfeeling

Am Montag musste Christian wieder arbeiten, während Barbara, Jonas und Susanne den herrlichen Sommertag genossen und eine Schiffsfahrt nach Laukaa unternahmen.


Die 2 1/2 Stunden vergingen wieder fast wie im Flug, mit Pick-Nick auf dem Deck, spielen, Bücher anschauen ...


... und natürlich mit Glace schlecken.


Fein! Am Dienstag stand dann eine kleine Städtereise nach Tampere auf dem Programm. Zuerst ging's dem Fluss und den alten Fabrikgebäuden entlang ...


... in den Hafen, wo wir in der Sonne Kaffee und Pulla genossen.


Danach besuchten wir die schöne Markthalle, kauften uns wieder einmal ein Pick-Nick und verspeisten dies auf einer Parkbank am Fluss. Als letztes fuhren wir noch zum Vergnügungspark Särkänniemi, wo wir die Chilbibahnen allerdings nur aus der Höhe (vom Aussichtsturm Näsinneula aus) bewunderten. Bereits vor Abfahrt des Zuges Richtung Jyväskylä war Jonas dann eingeschlafen; perfekt für uns, da wir am letzten Abend von Barbara in Jyväskylä noch fein im Restaurant Figaro essen gehen wollten und dies mit einem ausgeschlafenen Junge um einiges entspannter ist!

Sonntag, 26. Juli 2009

Kesämökki

Nach einem Bade- und Spieltag und Jonas' 2 1/2-Jahres-Check im Gesundheitszentrum packten wir am Freitag unsere Siebensachen und machten uns nach dem ca. 40 km von Jyväskylä entfernten Uurainen auf, wo Paula und Pekka, unsere Vermieter, ein Kesämökki (Sommerhaus) besitzen. Sie hatten uns angeboten, dass wir dort das Wochenende verbringen könnten, was wir natürlich nicht ablehnten. Christian musste allerdings weiter nach Konnevesi, sein Wochenende würde erst spät am Freitagabend beginnen.


Den Freitagnachmittag und -abend verbrachten wir Erdbeeren pflückend...


... faulenzend und lesend, badend (was mangels Steg und Mooruntergrund fast schon abenteuerlich war) und mit einem feinen Znacht auf der Terasse draussen. Spätabends kam dann fast schon etwas Abendstimmung auf - neigt sich der Sommer schon langsam dem Ende zu? Hoffen wir es nicht!


Der Samstag war dann, wie von der Wetterprognose vorhergesagt, nur eins: verregnet.


Zufälligerweise fand gerade an diesem Wochenende das Uurainen-Fest und deshalb auch ein Markt statt, was wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten. So kam denn auch Barbara noch in den Genuss von Muikkut und auch Jonas und Christian liessen es sich schmecken. Zurück im Mökki hielt ein Grossteil der Belegschaft erst einmal Mittagsschlaf, bevor wir uns die am Vortag gesammelten Beeren schmecken liessen.


Anschliessend wurde die Sauna eingeheizt; das perfekte Programm für einen verregneten Samstagnachmittag. Der Sprung ins kalte Nass gehörte selbstverständlich zum Programm (zumal das Mökki sowieso über kein fliessendes Wasser verfügt).


Vom Grillieren liessen wir uns dann nicht abhalten, gegessen wurde allerdings drinnen. Am Sonntag zeigte sich dann glücklicherweise die Sonne wieder. Nach einer kleinen Bootsfahrt auf dem Tehlo ...


... inkl. väterlichem Ruderkurs ...


... entdeckte Jonas dann sein Flair fürs Kaufen und Verkaufen - Grosspapa hätte seine wahre Freude gehabt!


So sind wir also doch noch zu einigen - wenn auch wenigen - Tagen Mökki gekommen; die Finnen zieht's ja jeden Sommer für Wochen in die "Wildnis". Danke Paula und Pekka!

Mittwoch, 22. Juli 2009

Tante Barbara ist da!

Nach zwei Tagen Arbeit respektive Päiväkoti steht bereits der nächste Besuch auf der Matte: Barbara. Jetzt heisst es wieder mind. 10 mal täglich: "Tante Barbara chumm go spiele!" Gemütlich!

Sonntag, 19. Juli 2009

Kajaking

Kaum zu glauben, aber der Samstag war bereits Valentin's letzter Tag seines Finnland-Abenteuers. Einmal mehr nutzten wir am Morgen das fantastische Sommerwetter und fuhren an einen Strand in der Nähe bei Christian's Arbeitsplatz...


... und plantschten vergnügt im Jyväsjärvi.


Zum Abschluss gab es dann noch etwas Spezielles: Valentin und sein Götti mieteten sich für 2 Stunden ein richtig gutes Kajak auf dem Tuomiojärvi.


Dabei hatten wir am Anfang ein kleines Inselchen im Visier, wo wir unsere Schweizer Fahne für die Erstentdeckung hissen wollten.


Doch leider waren wir nicht die ersten, wie eine Feuerstelle klar bewies.


Trotzdem, wir genossen die gemütliche Fahrt um all die Inseln, kämpften gegen den starken Wind oder liessen uns von ihm treiben. Müde und hungrig fuhren wir wieder nach Hause, wo Jonas schon von seinem Mittagsschlaf erwacht war. Die beiden Jungs genossen noch ihre letzte gemeinsame Zeit, ...


... doch dann ging's zurück Richtung Süden. Valentin und Christian fuhren mit dem Zug nach Helsinki und übernachteten dort in einem riesigen Hotel. Am nächsten Morgen übergab Christian seinen Göttibuben, in der Fachsprache ein UM (unaccompanied minor, unbegleiteter Minderjähriger), an das Flughafenpersonal, das ihn in den Flieger Richtung Zürich steckte.


Offenbar kam er dort sicher und glücklich bei seiner Familie an. Es war eine unvergessliche Woche gewesen.

Freitag, 17. Juli 2009

Natur pur und Badespass

Valentin's Lieblingsbeschäftigung ist es ja nicht gerade, trotzdem machten wir uns am Donnerstag zu einer kleinen Wanderung in den Nationalpark Leivonmäki auf.


Dort durfte Valtentin dann auch zeigen, ob er das Zeug zum finnischen Holzhacker resp. -säger hat.


Auch dieses Mal wieder liess uns die Sonne etwas im Stich, was die Jungs aber nicht daran hinderte, nach dem Pick-Nick ...


in den doch eher kühlen See zu springen. Weitere Spiele liessen die Zeit wie im Flug vergehen.


Zurück in Jyväskylä gingen die Männer dann shoppen und anschliessend wurde - echt finnisch - Fisch gekocht. Am Freitag dann stand Badespass auf dem Programm. Mit Pick-Nick-Decke, Schwimmring, Fussball, Sändelizeug und Snacks ausgerüstet ging's zur grossen Beach am nahegelegenen Tuomiojärvi. Hier einige Eindrücke:




Der Nachmittag und Abend verliefen unspektakulär: schlafen, spielen, einkaufen gehen und auswärts essen im Restaurant.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Suomen Suvi

Kaum zu glauben, aber bis jetzt hatten wir noch nie eine der gross angepriesenen Bootsfahrten von Jyväskylä aus unternommen. Mit Valentin wollten wir das nun endlich mal ausprobieren und fuhren mit der Suomen Suvi (Finnland's Sommer) in 2.5 h nach Laukaa, einem grösseren Dorf 20 km nördlich von Jyväskylä gelegen.


Das Schiff fuhr von unserem Wohnort durch den Jyväsjärvi ...


und den Päijänne zum wunderschönen Lepävesi mit seinen vielen Inseln, die manchmal kaum grösser waren als die Sommerhäuser, die sich darauf befanden.


Die Fahrt führte aber auch durch Kanäle, dabei mussten 2 eindrückliche Schleusen passiert werden.


Wir verzichteten auf das teure Mittagsbuffet und genossen dafür ein Picknick und Glacés auf Deck. Es war toll anzusehen, wie sich die beiden Cousins immer besser verstanden.


Zurück von Laukaa nach Jyväskylä nahmen wir den Bus und hatten dann so richtig Lust auf Baden. Währenddem sich die beiden Erwachsenen ausruhten, tobten sich Valentin und Jonas aus.


Was für ein Sommer!

Dienstag, 14. Juli 2009

It was a men's day...

Am Dienstag kamen v.a. die (grossen und kleinen) Männer voll auf ihre Kosten. Alles begann mit einem Besuch in der Peugeot-Garage, wo wir noch etwas zu erledigen hatten.


Anschliessend kamen wir Valtentin's Wunsch nach einem Besuch des Toys"R"Us-Ladens nach. Und natürlich verliessen wir das Geschäft nicht mit leeren Händen...


Als Jonas seinen Mittagsschlaf hielt, wurde fleissig gearbeitet...


... bis jedes Teil an seinem Platz war. Hier die zwei stolzen Eigentümer mit ihren jeweiligen Fahrzeugen (nein, Jonas gehört nicht zu diesem Club; unter strenger Aufsicht durfte er aber immerhin etwas mit den Prachtsstücken spielen!).


Im Anschluss daran ging's dann noch an den Tuomiojärvi, wo wir uns zur Insel Lehtisaari rudern liessen...


... um dort - je nach Vorliebe - in die Sauna oder baden zu gehen oder einfach nur am Strand zu spielen.