Nach einem Bade- und Spieltag und Jonas' 2 1/2-Jahres-Check im Gesundheitszentrum packten wir am Freitag unsere Siebensachen und machten uns nach dem ca. 40 km von
Jyväskylä entfernten
Uurainen auf, wo Paula und Pekka, unsere Vermieter, ein
Kesämökki (Sommerhaus) besitzen. Sie hatten uns angeboten, dass wir dort das Wochenende verbringen könnten, was wir natürlich nicht ablehnten. Christian musste allerdings weiter nach
Konnevesi, sein Wochenende würde erst spät am Freitagabend beginnen.

Den Freitagnachmittag und -abend verbrachten wir Erdbeeren pflückend...

... faulenzend und lesend, badend (was mangels Steg und Mooruntergrund fast schon abenteuerlich war) und mit einem feinen Znacht auf der Terasse draussen. Spätabends kam dann fast schon etwas Abendstimmung auf - neigt sich der Sommer schon langsam dem Ende zu? Hoffen wir es nicht!

Der Samstag war dann, wie von der Wetterprognose vorhergesagt, nur eins: verregnet.

Zufälligerweise fand gerade an diesem Wochenende das
Uurainen-Fest und deshalb auch ein Markt statt, was wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten. So kam denn auch Barbara noch in den Genuss von
Muikkut und auch Jonas und Christian liessen es sich schmecken. Zurück im Mökki hielt ein Grossteil der Belegschaft erst einmal Mittagsschlaf, bevor wir uns die am Vortag gesammelten Beeren schmecken liessen.

Anschliessend wurde die Sauna eingeheizt; das perfekte Programm für einen verregneten Samstagnachmittag. Der Sprung ins kalte Nass gehörte selbstverständlich zum Programm (zumal das Mökki sowieso über kein fliessendes Wasser verfügt).

Vom Grillieren liessen wir uns dann nicht abhalten, gegessen wurde allerdings drinnen. Am Sonntag zeigte sich dann glücklicherweise die Sonne wieder. Nach einer kleinen Bootsfahrt auf dem
Tehlo ...

... inkl. väterlichem Ruderkurs ...

... entdeckte Jonas dann sein Flair fürs Kaufen und Verkaufen - Grosspapa hätte seine wahre Freude gehabt!

So sind wir also doch noch zu einigen - wenn auch wenigen - Tagen
Mökki gekommen; die Finnen zieht's ja jeden Sommer für Wochen in die "Wildnis". Danke Paula und Pekka!