Wie bereits erwähnt ist es hier in Jyväskylä zur Zeit bitterkalt. Und da Loris am Dienstag und Mittwoch zudem noch Fieber hatte, war nichts mit draussen im (meterhohen) Schnee spielen. Am Donnerstag war Loris dann glücklicherweise wieder fit und konnte somit auch ins Päiväkoti. Da ein Blick auf unser Thermometer aber zeigte, dass wir einen neuen Minusrekord von -28 Grad hatten, entschloss sich Susanne, auf Kinderwagen und Bob zu verzichten und stattdessen den Bus bis zum Päiväkoti zu nehmen.
Es sollte aber noch "besser" kommen. Am Freitagmorgen herrschten draussen -31 Grad! Der noch taufrische Rekord von Donnerstag war somit bereits wieder Makulatur.
(Hier natürlich noch die entsprechenden Beweisfotos!)
Kontrast pur: Während also Susanne täglich sehr viel Zeit aufwendet, um die Buben in ihre tausend Kleiderschichten zu packen, bevor die ersten Schritte draussen gemacht werden können, wobei die Nase nach kürzester Zeit "einfriert" und die beissende Kälte einem Tränen in die Augen treibt, geniesst Christian diese Aussicht von seinem Hotel in San Juan (Puerto Rico) aus:
Uns trennen zur Zeit also nicht nur über 8'500 km und 6 Stunden Zeitdifferenz sondern auch noch geschätzte 55 Grad Celsius (Temperaturuntschied).
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Freitag, 18. Februar 2011
Donnerstag, 23. Dezember 2010
Ein neuer Rekord / Weihnachtsvorbereitungen
Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Weihnachtsvorbereitungen. Und er begann denkwürdig. Als wir uns zum Einkaufen aufmachten, zeigte das Thermometer -27°C an. Das war neuer Rekord für alle von uns, der bisherige von -25°C stammte aus dem Januar dieses Jahres.
Jonas schien das nicht gross zu kümmern, er übte sich im Bergsteigen auf dem Hinterhof, währenddem Christian die Autoscheiben freikratzte. Eigentlich erstaunlich, diese Kälte ist ganz einfach zu ertragen. Einerseits ist es hier bei diesen Temperaturen extrem trocken, andererseits weiss man ja schon vorher, wie kalt es draussen sein wird, und man kleidet sich entsprechend. Jonas zum Beispiel hat hier 3 warme Schichten an.
Dann fuhren wir in unserem Peugeot, der auch bei dieser Kälte einwandfrei funktioniert, zum Einkaufen. Im Parkhaus von Sokos war es -14°C. Wir hatten punkto Einkaufsstress ja das Schlimmste erwartet, aber die Zustände im Laden waren dann gar nicht so schlimm. Nur beim Fisch hätten wir 150 Nummern abwarten müssen, und ihn deshalb abgepackt gekauft.

Am Nachmittag stand dann Christbaumschmücken auf dem Programm. Freunde hatten uns freundlicherweise ihren Christbaumschmuck ausgeliehen, da dies wohl unsere letzten Weihnachten in Finnland sind.
Und natürlich beteiligte sich die ganze Familie daran, d.h. fast, denn jemand muss es ja auch dokumentieren.
Das Endresultat lässt sich sehen - Weihnachten kann jetzt kommen.
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Frost
Kalt, richtig kalt war es in den letzten Tagen. Ausserdem war es nicht sehr trocken und es wehte ein milder Wind. Ideale Bedingungen für die Bildung von Raureif. Raureif entsteht direkt aus Wasserdampf, die flüssige Phase wird übersprungen. Weil der Wind die Feuchtigkeit an die Bäume weht, wächst der Reif gegen den Wind.
Die ganze Umgebung ist momentan in weiss gekleidet, auch weil es viel Schnee hat. Die folgenden Bilder sind heute am Jyväsjärvi entstanden, bei einem kleinen Spaziergang von Christian nach dem Mittagessen. Warm anziehen - und geniessen.
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Dienstag, 30. November 2010
Eiskalt
In letzter Zeit ist es kalt geworden, richtig kalt. Seit dem 16. November liegt die Temperatur permanent im Minusbereich, und gestern...
und heute fielen die Werte dann zum ersten Mal richtig tief.
Klar kann man bei diesen Temperaturen nicht viel Zeit draussen verbringen, aber sie sind meist mit schönem Wetter verbunden. Ausserdem gibt es jetzt überall Eiskristalle...
wie hier auf unserem Peugeot.
Inzwischen sind auch die Seen zugefroren, und die Menschen haben neben den Brücken noch andere Alternativen, um auf die andere Seite des Sees zu gelangen. Im Gegensatz zu letztem Jahr sind auch die Bedingungen für's Schlittschuhlaufen auf dem Jyväsjärvi wieder perfekt.
Wichtig ist nämlich, dass sich erst eine dicke Eisschicht bilden kann, bevor allzuviel Schnee auf dem See liegt.
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