(vom alten Standort?) angekarrt, ...
und dann Stück für Stück zusammengesetzt.
Eindrücklich. Wandtafel, Lavabo, Heizung, Fenster und Türen sind schon installiert.
Allgemeines
20% der Bildungskosten werden in Finnland für die Kleinsten eingesetzt. Meistens werden die Kinder in Jahrgangsklassen zusammengefasst, auf dem Land bestehen aber auch Mehrjahresklassen. Schulassistenten sind sehr begehrt, und ihnen wird diese Zeit bei der Ausbildung angerechnet. Meistens sind es junge Leute, die kurz nach der Matura stehen. Bei den Lehrpersonen gibt es wenig Wechsel. In der 1. Klasse werden 23 – 24 Lektionen unterrichtet, in der 6. Klasse mehr Lektionen für den gleichen Lohn!
Wie unterrichten die Lehrpersonen?
Sie begleiten die Kinder in ihrem Lernen. Es gibt keine unterschiedlichen Methoden, sondern es wird oft frontal unterrichtet. Man gibt den Kindern die Zutaten, die Zubereitung müssen sie selber machen. „How to learn“ ist wichtig! Der Unterricht ist eher etwas langweilig, es werden eigenständiges Lernen und Projektarbeit mit Unterstützung vermittelt.
Einheitliches Schulsystem
In Finnland herrscht freie Schulwahl. Es gibt keine Schulpflicht, sondern eine Lernpflicht und die Kinder besuchen während 9 Jahren die gleiche Schule. Von der Regierung wird nur ein Rahmenlehrplan vorgeschrieben. Die Bildung beginnt mit 2 Jahren, mit 7 Jahren wird eingeschult, aber ein freiwilliges Vorschuljahr wird empfohlen. Die Schulen sind sehr unterschiedlich und wie eine Firma organisiert, allerdings mit dem Rahmen, den der Staat vorgibt. Das leitende Team (Eltern, Lehrperson, Schulleiter, Abwart, schulische Heilpädagogen, Rektor usw.) bestimmt das Programm. Die Eltern bezahlen einen Beitrag gemäss ihrem Einkommen
Einheitliches Evaluationssystem
Die Schulen evaluieren sich selbst und zwar auf mehreren Ebenen wie Mathematik, Sprache usw. Zusätzlich werden landesweite Befragungen über die Schulzufriedenheit durchgeführt. Für die Evaluation eines einzelnen Schülers gibt es Bewertungsstandards, die im ganzen Land die gleichen sind. Es gibt keine Schulaufsicht. Gesundheit, Soziales, Zufriedenheit bei Lehrpersonen und Schülern werden jährlich überprüft. Die gleichen Fragen werden von der Vorschule bis zur Maturität gestellt, auch bei Eltern und Lehrpersonen. Wenn etwas nicht stimmt, wird schnell reagiert.
Integrative Förderung
Die Früherfassung von Lernschwierigkeiten ist wichtig! Ab dem Kleinkindalter werden Reihenuntersuchungen durchgeführt und bei Bedarf möglichst früh mit Therapien begonnen. Die Heilpädagogische Förderung ist der Schlüssel zum Erfolg, und zwar folgendermassen: Alle Kinder werden möglichst in Regelklassen integriert, ev. Klassen übergreifend während 3 Monaten in Gruppen zusammengefasst. Dies kann bei Bedarf verlängert werden, ev. gibt es eine Lehrzielanpassung.
Die Lehrbücher sind unterschiedlich gestaltet. Für langsamere Schüler gibt es die gleichen Bücher mit gleichem Inhalt und Seitenzahlen, aber mit grösserer Schrift und vereinfachtem Inhalt. Die Kinder müssen die Grundschule bestehen. Die Schule passt sich an das Kind an, nicht umgekehrt und die Therapeuten kommen in die Schule.