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Mittwoch, 20. Juli 2011

Ausflüge

Unsere 2 Wochen Ferien in Nord-Savo verbrachten wir aber nicht nur faul im Sommerhaus. Nein, an mehrere Tagen erkundeten wir auch die Umgebung. Erstes Ausflugsziel in ca. 15 km Entfernung von unserem Mökki war der Aussichtsturm Väisälänmäki. Ein etwa 3,5 km langer Rundweg führte uns vom Parkplatz über Wiesen und Wälder zum Turm ...


von dort aus zum Kahvila und wieder zurück zum Parkplatz. Unterwegs war ausser uns natürlich wieder einmal kein Mensch zu sehen (dafür umso mehr Mücken!). Für unsere zwei Buben gab es viel zu entdecken, wobei das Beerensammeln und -verspeisen an erster Stelle stand. Die Aussicht vom 1995 erbauten Holzturm entschädigte dann aber für alle Mühen und Mückenstiche: Hier die Aussicht auf den nahe gelegenen Onkivesi, an welchem auch unser Mökki liegt.



Nach dem obligaten Snack musste natürlich noch ein Familienbild fürs Fotoalbum gemacht werden (hier die Fischer-Fraktion) ...


und dann ging's bereits wieder hügelabwärts.

Zur Belohnung gab es dann noch ein Glacé und dann war unser erster Ausflug auch schon wieder vorbei.

Der nächste Ausflug führte uns nach Korkeakoski. Zwar ist in den deutschen Reiseführern immer vom  höchsten Wasserfall von Finnland die Rede (46 m), zum einen sagt uns aber schon die Übersetzung des Namens (korkea - hoch; koski - Stromschnelle) und auch unsere Erfahrung, dass keine allzu grossen Erwartungen an den Wasserfall selber gestellt werden dürfen.


Die Umgebung ist aber wirklich hübsch ...



und die Schlucht für finnische Verhältnisse doch noch beeindruckend. Unterhalb des Wasserfalls sammelte sich das Wasser zu einem kleinen Teich, wo man allerlei Dinge schwimmen lassen (resp. beobachten) konnte.



Eine kleine Wanderung entlang des Flüsschens führte uns dann durch eine ziemlich wilde Umgebung.


Nach dem steilen Aufstieg hatten wir uns dann natürlich 1 x mehr ein Glacé verdient!

Ja, und neben Wäldern und Hügeln lockten natürlich auch noch die Seen, oder besser gesagt die Sandstrände. Einen solchen hatte unser Mökki dieses Jahr ja nicht zu bieten, weshalb wir auch mal "fremd gingen" und uns andernorts ins (mehr oder weniger) kühle Nass stürzten.
Hier einige Impressionen ...


(Krokodil-Versammlung)



(Baby-Krokodil)


(Wasserratte)



(Baumeister)

Montag, 31. Januar 2011

Rückkehr

So schnell geht das, schon sind unsere 3 Wochen in der Schweiz zu Ende. Natürlich viel zu wenig Zeit, um alle unsere Freunde zu besuchen und mit allen zu reden. Um 11 Uhr starteten wir überpünktlich in Zürich und sagten den Bergen Adieu. Es sollte unser bisher bester Flug werden, Loris schlief schon bald darauf ein und erwachte erst nach der Landung in Helsinki wieder.


Der zweite Flug nach Jyväskylä startete ein wenig verspätet, weil kurzfristig ein Ersatzpilot gefunden werden musste.


Dieser brachte uns aber sicher nach Zentralfinnland...


und bereits 4.5 Stunden nach unserem Abflug in Zürich war unsere Flugreise zu Ende.


Der härteste Teil sollte aber noch kommen, denn auf unserem Auto (das 23 Tage am Flughafen parkiert war) lag nicht wie letztes Mal wunderbarer Pulverschnee, sondern etwa 40 cm kompakter, schwerer und mit Eis am Auto angeklebter Schnee.


Fast eine halbe Stunde dauerte es, bis Christian, nur mit einem grossen Schaber bewaffnet, den Peugeot sauber gekriegt hatte. 20 Minuten später waren wir zu hause, und die Jungs fingen sofort und ohne Worte an, mit all ihren Spielzeugen zu spielen.

Freitag, 21. Januar 2011

Pontresina

Unser Blog geht erst zum vierten Mal überhaupt fremd. Denn in diesen Ferien haben wir uns endlich richtige Ferien geleistet und eine kleine Wohnung in Pontresina gemietet. Nachdem uns (insbesondere Loris) in der ersten Woche der Noro-Virus erwischt hatte, hatten wir in dieser Woche mehr Glück. Ausgenommen von ein paar Stunden am Donnerstag Morgen war praktisch keine Wolke am Himmel zu sehen. Fantastisch! Aber lassen wir doch die Bilder sprechen. Hier eine kleine Auswahl:

Aussicht vom Garten unserer Wohnung


Aussicht von Muottas Muragl Richtung St. Moritz und Sils.


Ferienfood zu Spitzenpreisen.


Christian und Jonas fuhren mit dem Schlitten zurück.


Es war extrem steil, schliesslich waren 705 Höhenmeter zu bewältigen.


Gesponsorte Pferdekutschenfahrt ins Val Roseg.


Val Roseg.


Diavolezza.


Piz Balü und Piz Bernina.


3 Meter Schnee auf dem Bernina Pass.


Unser Traumpaar.


Sils.


Kleine Wanderung in der Engadiner Seenplatte.


Auf dem Silsersee.


Prächtiges Engadinerhaus in Pontresina


Die Ferien sind vorbei, wir fahren über den Julier zurück ins graue, aber verschneite Mittelland.

Freitag, 10. September 2010

Rovaniemi, Tag 1

Dieses Wochenende erfüllten wir uns einen schon lange bestehenden Traum und fuhren nach Rovaniemi, der Hauptstadt von Lappland. Die Reise führte zuerst nach Tampere, und dann mit dem Nachtzug in 10 Stunden zu unserem Zielort. Über 850 km legten wir dabei zurück. Da wir uns eher spontan zu diesem Trip entschlossen hatten, bekamen wir nur noch 2 2'er-Zimmer in verschiedenen Eisenbahnwagen und mussten uns daher aufteilen. Jonas war das egal, seit über einem halben Jahr hatte er sich auf diesen Moment gefreut und genoss jede Sekunde im Schlafwagen.


Morgens um 8 kamen wir in Rovaniemi bei strahlendem Sonnenschein an und machten uns auf zu unserem Hotel, wo wir das grosse Gepäck verstauen konnten. Damit wir etwas mobil waren, hatte Jonas sein Trottinett mitnehmen dürfen, und Loris wurde im Kinderwagen herumchauffiert.


Rovaniemi hat 60'000 Einwohner und liegt nur 8 km unter dem Polarkreis. Die Stadt selbst ist keine Schönheit, aber wunderschön am Fluss gelegen.


Hier fliesst der Ounasjoki in den Kemijoki, und letzterer später bei Kemi in den bottnischen Meerbusen. Die 3 Brücken, von denen nur 2 hier zu sehen sind, sind denn auch die Wahrzeichen der Stadt.


Am Morgen genossen wir das herrliche Herbstwetter und spazierten (Erwachsene) bzw. fuhren (Kinder) zum Museum Arktikum, einem weiteren Wahrzeichen der Stadt.


Dann ging es weiter zum Ounasvaara, dem "Berg" und Skigebiet gleich neben der Stadt. Hier hatte man eine zwar nicht ganz freie, aber trotzdem schöne Aussicht auf die Umgebung mit ihren Flüssen und Inseln.


Auf der Spitze des eher spärlich bewaldeten Berges inspizierten wir die Vegetation...


und kletterten auf den stark mit Flechten bewachsenen Felsen herum.


Später fuhren wir zurück in die Stadt, genossen ein ungesunden Mittagessen, bezogen unser Hotelzimmer...


und hielten einen sehr späten Mittagsschlaf ab, so dass wir danach gleich wieder zum Abendessen übergehen konnten. Ein ereignisreicher Tag neigte sich dem Ende zu.

Sonntag, 22. August 2010

Spätsommer

Wieder einmal waren wir heute bei unseren Freunden Mika, Monika und Noah ins Sommerhaus bei Armisvesi (und am gleichnamigen See) eingeladen. Inzwischen ist es merklich kälter geworden, und wir versuchen jeden vermeintlich letzten Spätsommertag noch in der Natur zu verbringen. Nach der 45-minütigen Autofahrt holte uns Mika mit dem Boot ab und brachte uns zum Mökki. Die erste Stunde verbrachten wir am See mit den felsigen Ufern...


und gingen dann, natürlich, zum Essen, zur Sauna und zum Schwimmen über. Unsere Gastgeber hatten am Morgen von ihren Nachbarn Muikut (kleine Maränen) bekommen und sie vor unserer Ankunft geräuchert. Eine Delikatesse!


Und auch Loris liebte die kleinen Fische, auch wenn man ihm noch erklären musste, wo er als erstes reinbeissen sollte.


Am späteren Nachmittag beschlossen wir dann, einen kleinen Ausflug mit dem Boot zu machen. Ziel war ein Berg (besser gesagt ein Hügel) in der Nähe. Einen Wanderweg gab es keinen, wir liefen einfach direkt durch den Wald...


ernährten uns zwischendurch von Heidelbeeren und genossen die fast unberührte Natur.


Schaut mal her!


Aussicht! (Gar nicht so einfach bei so vielen Bäumen). Inzwischen war wir am höchsten Punkt angekommen.


Was gibt's denn da zu sehen?


Dann machten wir auf zurück zum Boot und spielten auf dem Weg noch Verstecken.


Auf der Rückfahrt machten wir noch einen kurzen Halt an einer wunderschön gelegenen Sandbank.


Dann war aber Zeit, zurückzukehren, der Sonnenuntergang nahte.


Wir fuhren nach Hause und trugen unsere 2 schlafenden Jungs direkt vom Auto ins Bett.