Ein finnisches Naturgesetz sagt: im Mökki muss gefischt werden. Und obwohl wir überhaupt keine Profis in Sachen Angeln und Fische fangen sind (mit Ausnahme des Kiemennetzfanges bei Christians Arbeit), taten wir unser Bestes, dass ab und zu ein feines Exemplar in die Pfanne oder auf den Grill kam. Hauptsächlich bedienten wir uns dabei der Fischreuse. Dabei handelt es sich um eine aus Draht gemacht Falle, wo die Fische leicht rein-, aber kaum mehr rauskommen.
Daneben versuchten wir unser Glück auch mal mit der Angel...
manchmal sogar mit Erfolg (dieser viel zu kleine Hecht durfte trotz seiner Verletzung weiterschwimmen).
Doch nicht nur Christian war aktiv, nein auch Loris, ...
Susanne...
und natürlich Jonas versuchten ihr Glück. Hier zeigt er seine künstlichen Regenwürmer, die wir in Kuopio mangels echter, lebender Artgenossen gekauft hatten. Leider hielten sie nicht ein, was auf der Verpackung versprochen wurde.
Erfolg hatten wir vor allem mit der Fischreuse, manchmal waren die Eglis eher klein..
ab und zu aber auch von der grösseren Sorte. Jonas präsentiert hier unseren 27 cm langen Rekordfang, ...
der trotz seiner Grösse mit der Lupe untersucht werden musste.
Der grösste Fisch, den wir in den 2 Wochen fingen, war dieser 43 cm langer Brachsmen. Obwohl er wegen seinen vielen Gräten nicht zuoberst auf der Wunschliste eines Fischers steht, grillierten wir dieses Prachtsexemplar. Und er war sehr gut, sein Fleisch richtig zart und schmackhaft.
Natürlich standen bei uns Aufwand und Ertrag in einem groben Missverhältnis, aber beim Fischen geht es eben auch um mehr, wie dieses Foto unten beweist. Aufgenommen während einer Abendfischtour von Jonas und Christian.











