Freitag, 15. Juli 2011

Kelvänsaari

Für 2 Tage verabschiedete sich Christian von seiner Familie im Mökki und fuhr rund 200 km Richtung Osten nach Koli. Mirco, Christoph und Kusi, drei ehemalige Kollegen aus der Kantonsschule Wetzikon, hatten zusammen mit Reto für eine Woche ein Mökki gemietet. Dieses befand sich auf der Insel Kelvänsaari mitten im wunderschönen See Pielinen. In Koli wurde er mit dem Boot abgeholt, die Insel war 5 km vom Festland entfernt.


An diesem einsamen, fantastischen Stück Finnland beschäftigten sich die 4 Jungs mit folgenden Aktivitäten: 1. Fischen, 2. Fischen, 3. Fischen, 4. die gefangenen Fische essen, und 5. entweder eine Runde Jassen oder Pokern. Richtige Männerferien halt.


Im Gegensatz zu Christian und Jonas war Mirco ein richtiger Fischerprofi. Der Ertrag war beeindruckend, die Grösse der Eglis noch mehr.


Nachdem wir uns gegenseitig die letzten 15 Jahre erzählt und einen kleinen Spaziergang auf der Insel gemacht hatten, gingen wir spät am Abend mit dem Motorboot - richtig geraten - Fischen. Zuerst bei Sonnenuntergang...


Und dann mit Vollmond...


Die Kulisse war imposant, die Schnappschüsse wurden immer besser.


Auch Christian versuchte sich mit wenig Erfolg an der Angel, aber meistens genoss er die einsame und ruhige Seen- und Inselwelt. Nach Mitternacht kehrten wir zurück, die Fische hatten sich wohl zum Schlafen zurückgezogen.


Gegen 4 Uhr war Bettruhe. Am nächsten Morgen, nein Mittag, ging es dann ein wenig ruhiger zu und her. Trotzdem konnte Mirco nicht widerstehen und taumelte sozusagen direkt vom Bett ins Boot, um sein Glück erneut zu versuchen. Scheint irgendwie süchtig zu machen.


Am Nachmittag fuhren wir dann alle zusammen wieder ans Festland, die Jungs mussten noch Einkaufen gehen und wollten den Ukko-Koli besteigen. Christian hingegen fuhr die 3 Stunden wieder zurück ins eigene Mökki. Es war ein sehr kurzer, aber toller Ausflug gewesen, bei herrlichem Sommerwetter und netter Gesellschaft.

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