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Donnerstag, 12. Mai 2011

Das letzte Mal

Jetzt beginnt sie leider, die Zeit, in der andauernd etwas zum letzten Mal stattfindet. Und heute war das: Letztes Mal an Forschungsstation in Konnevesi, zumindest offiziell. Ende Mai endet Christian's Vertrag an der Universität, und weil er noch ein paar Schachteln mit Material vom letzten Sommer rumstehen hatte, fuhr er heute dorthin. Allerdings nicht alleine, denn Jonas wollte unbedingt mitkommen.

Nach der 60-km langen Fahrt durch Wald und Landwirtschaft genehmigten wir uns ein kleines Picknick an der Stromschnelle Sikkakoski.


Das Material war schnell zusammengesucht, und so konnten wir uns der Nachwuchsforschung zuwenden. Z. Bsp. Regenbogenforellen beobachten...


Flusskrebse untersuchen...




Sand schaufeln...

Oder physikalische Exerimente durchführen, wie hier mit Eis und Wasser am Steg der Forschungsstation.


Als Abschluss gab es noch ein (wie immer) feines Essen in der kleinen Kantine von Konnevesi

Auf dem Heimweg konnten wir nicht widerstehen und besuchten die Traktorenfabrik Valtra. Zuerst mussten die tollen Spielzeuge im Besucherbereich ausporbiert werden, aber dann betrachteten wir uns auch noch die gerade fertiggestellten Traktoren hinter dem Haus. Dort standen nämlich geschätzte 450 Traktoren bereit zum Abtransport an ihre Besitzer von der ganzen Welt.

Montag, 28. Februar 2011

125 km im Uhrzeigersinn

Heute wollten wir Barbara die Umgebung von Jyväskylä und den finnischen Winter zeigen. Susanne spielte Krankenschwester und blieb mit Valentin und Loris zuhause. Als erstes ging es Richtung Westen nach Petäjävesi, zur schönen kleinen Holzkirche mit Unesco-Welterbe-Status.

 
Es hatte so viel Schnee rund um die Kirche, dass wir uns den Weg in den Friedhof richtig freikämpfen und -schaufeln mussten. Die Grabsteine waren tief im Schnee versunken. Dank dem prächtigen Wetter präsentierte sich die 1764 fertiggestellte Kirche besonders fotogen.

Unser nächstes Ziel lag nördlich von Jyväskylä. Wir nahmen den direkten Weg über kleinere Strassen, durch kleine Dörfer und den tief verschneiten Wald.


Auf dem Weg legten wir noch einen kleinen Stopp für Jonas ein, man kann ja nicht an der Valtra Traktoren-Fabrik vorbeifahren, ohne noch schnell vorbeizuschauen.


Unser Ziel war aber die Stromschnelle Kuusankoski bei Laukaa.


Zu dieser Jahreszeit kann man einzig an Stromschnellen noch nicht gefrorenes Wasser finden.


Überall gab es bizarre Eisformen zu entdecken.


Jonas schien es sichtlich zu gefallen. Weil sein grosser Cousin krank war, hatte er sich Tante Barbara unter den Nagel gerissen und genoss die Zeit mit ihr.


Danach fuhren wir aber nach Hause, schliesslich wollten wir im Lazarett nachschauen gehen, wie es unseren Kranken und der Krankenschwester ging. Unsere kleine Runde war 125 km lang gewesen.

Samstag, 23. Oktober 2010

Schnee und Traktoren

Der Samstagmorgen begann richtig winterlich. Lustigerweise hatte es erst mit Schneien begonnen, als wir aufstanden. Nach 2 Stunden sah es aber dann so aus:


Zugegeben, so richtig auf Winter sind wir noch nicht eingestellt, auf dem Balkon ging so einiges vergessen..


Hauptprogramm, zumindest für Jonas und Christian, war aber heute die Landwirtschaftsausstellung Kone Agria. So machten wir uns auf den Weg zum Messezentrum. Das Trottinett blieb für einmal zu Hause, aber es gibt ja alternative Verkehrsmittel...


Auch die Ausstellung präsentierte sich ganz in weiss, zumindest der Teil, der draussen stattfand.


So schnell wie möglich gingen wir daher in die Hallen. Grundsätzlich geht es ja um Landwirtschaft...


aber der klar populärste und grösste Teil der Ausstellung gehört den Traktoren...


oder anderen Landwirtschaftsfahrzuegen.


Eine der Hauptattraktionen war der Renntraktor von Valtra, hier musste sich Jonas sogar in eine kleine Reihe stellen und warten, bis er zum Zug kam.

 

Erstaunlicherweise interessierte sich aber unser grosser Sohn auch für anderes, wie z. Bsp. Melkmaschinen und Pneus.


Nach 2 Stunden war der Hunger grösser als das Interesse, und wir machten uns auf den Heimweg zu Susanne und Loris, die zu Hause geblieben waren. Mit Schrecken mussten wir feststellen, dass der schöne Schnee schon wieder zu schmelzen begann.

Samstag, 24. Oktober 2009

Alle Jahre wieder - Kone agria

Darauf musste Jonas lange warten, ein ganzes Jahr lang, aber nun ist es endlich soweit: Es ist wieder Landwirtschaftsmesse (Kone agria) in Jyväskylä! Konkret bedeutet das, dass man für ein paar Stunden in die Welt der Traktoren eintauchen kann. So machten sich Jonas und Christian heute Morgen auf den Weg zur Ausstellung und bekamen auch dieses Jahr wieder freien Eintritt - als "foreign visitors".


Man könnte fast meinen, dass sich der ganze männliche Teil der hiesigen Bevölkerung an diesem Samstag im Messezentrum Paviljonki aufhält. Davon besuchten aber die meisten nur die Modelle der lokalen Traktorfirma Valtra, gleich nebenan bei der ausländischen Konkurrenz ging es viel ruhiger zu und her.


In vier Tagen besuchten 38'000 Leute die Messe, auf der 400 verschiedene Firmen ihre Produkte präsentierten.


Nicht fehlen durfte natürlich die obligate Kinderecke.


Der Morgen war ein voller Erfolg, Jonas war total absorbiert und pobierte Traktor nach Traktor aus.


Aber irgendwann hatten wir beide genug von den vielen Leuten, besorgten uns noch ein paar Werbe-Schöggeli für Susanne und gingen nach Hause.