Morgen geht's los, die Koffer werden gepackt und bald heisst es Abschied nehmen von unserer neuen Heimat, unserer Wohnung und unseren Freunden. Den Kindern und unseren Nerven zu liebe versuchten wir aber, diese Zeit möglichst ruhig und normal anzugehen. Hier einige Eindrücke von den letzten 4 Tagen.
Für unsere finnischen Freunde wollten wir eine Abschieds- und Adressänderungskarte erstellen. Die Aufnahmen für das dazugehörende Foto waren allerdings eher schwierig, denn Jonas und Loris stritten sich andauernd darum, wer welche Flagge halten darf. Irgendwann, nach vielen Tränen, gelang es aber doch noch:
Jonas und Loris verbringen momentan viele Tage im Päiväkoti. Einerseits sollen sie die verbleibende Zeit noch voll ausnützen, anderseits können Susanne und Christian so den Umzug in Ruhe vorbereiten.
In den letzten Wochen hatte es auch ein paar Geburten in unserem Freundeskreis gegeben, und die Neugeborenen wollten wir natürlich vor unserer Abreise noch sehen. Laura zum Beispiel wurde gerade zum zweiten Mal Mutter einer kleinen Tochter.
Deren Schwester Jade ist eine alte Päiväkoti-Freundin von Jonas.
Ein eigentliches Abschiedsfest liessen wir bleiben, aber die deutschsprachige Spielgruppe, die Jonas und Loris regelmässig besuchten, luden wir in unserer Wohnung zu Spiel, Kaffee und Wein ein. Wegen uns (und der Familie Meier) wechselte die Spielgruppe einst ihren Namen, von "Deutsch" auf "deutschsprachig".
Eigentlich hatten wir uns ja vorgenommen, diesen Sommer viel in den Nationalparks wandern zu gehen. Aber wegen unseren vielen Reisen (die zum Teil auch Wanderungen beinhalteten) kamen wir bisher nicht dazu. Dieses Wochenende, an dem es sommerlich warm war, holten wir es nach, und machten uns auf zum Nationalpark Leivonmäki.
Sogar Loris wollte ein paar Schritte zu Fuss gehen, ...
bevor er zum letzten Mal das finnische Strandleben genoss.
Jonas bewältigte die 6 km lange Strecke ohne Probleme und Murren.
Zuletzt lösten wir noch das Versprechen ein, dass die Kinder noch einmal das HopLop, den grossen Indoor-Spielplatz, besuchen durften.
Die Freude war riesig...
Eigentlich ist das HopLop ja ideal für eiskalte Wintertage, aber für einmal drückten wir ein Auge zu, obwohl draussen die Sonne schien. Und die Jungs genossen es...
in vollen Zügen.
















