Heute wollten wir Barbara die Umgebung von Jyväskylä und den finnischen Winter zeigen. Susanne spielte Krankenschwester und blieb mit Valentin und Loris zuhause. Als erstes ging es Richtung Westen nach Petäjävesi, zur schönen kleinen Holzkirche mit Unesco-Welterbe-Status.
Es hatte so viel Schnee rund um die Kirche, dass wir uns den Weg in den Friedhof richtig freikämpfen und -schaufeln mussten. Die Grabsteine waren tief im Schnee versunken. Dank dem prächtigen Wetter präsentierte sich die 1764 fertiggestellte Kirche besonders fotogen.
Unser nächstes Ziel lag nördlich von Jyväskylä. Wir nahmen den direkten Weg über kleinere Strassen, durch kleine Dörfer und den tief verschneiten Wald.
Auf dem Weg legten wir noch einen kleinen Stopp für Jonas ein, man kann ja nicht an der Valtra Traktoren-Fabrik vorbeifahren, ohne noch schnell vorbeizuschauen.
Unser Ziel war aber die Stromschnelle Kuusankoski bei Laukaa.
Zu dieser Jahreszeit kann man einzig an Stromschnellen noch nicht gefrorenes Wasser finden.
Überall gab es bizarre Eisformen zu entdecken.
Jonas schien es sichtlich zu gefallen. Weil sein grosser Cousin krank war, hatte er sich Tante Barbara unter den Nagel gerissen und genoss die Zeit mit ihr.
Danach fuhren wir aber nach Hause, schliesslich wollten wir im Lazarett nachschauen gehen, wie es unseren Kranken und der Krankenschwester ging. Unsere kleine Runde war 125 km lang gewesen.













