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Montag, 25. April 2011

Ostern in Tampere

Am Osterwochenende wollten wir noch für eine Nacht verreisen. Wir entschieden uns, nach Tampere zu fahren, weil der Frühling für ein Natur-pur-Programm noch zu wenig fortgeschritten war. Finnlands zweitgrösste Stadt (die grösste Binnenstadt Europas) gefällt uns sehr, nicht nur optisch, sondern auch, weil sie viel zu bieten hat. Zum Beispiel den 120 Meter hohen Aussichtsturm Näsinneula (der höchste von Skandinavien mit einem herrlichen Ausblick auf Wasser, Eis und Stadt) ...


oder ein Delfinarium.


Wir übernachteten in einem Hotel in Pyynikki, einem Stadtteil von Tampere, der praktisch nur aus Wald, Ufer und einem Hügel besteht. Die Aussicht von Jonas' Bett war beeindruckend...


und wieder einmal konnten wir den Jungs ein seltenes Bad in einer Badewanne bieten.


Susanne begab sich spät am Abend noch auf einen Spaziergang. Die Tage sind schon wieder sehr lang, bei dieser Aufnahme ist es genau 21h32.


Dabei schoss sie auch dieses Paparazzi-Foto vom Osterhasen, der sich wohl nach dem Besuch bei den Schweizern in Jyväskylä wieder auf dem Weg Richtung Süden befand.


Am zweiten Tag plantschten wir zuerst im zu kalten und menschenleeren hoteleigenen Bad.


Der Rest des Tages stand aber unter dem Motto Sonnenschein. Es hatte keine einzige Wolke am Himmel und die Temperaturen waren richtig frühlingshaft.


Zum ersten Mal sahen wir auch wieder mal Blumen.


Den ganze Morgen verbrachten wir an der felsigen Küste des südlich der Stadt gelegenen Phyäjärvis...


und fuhren dann in die Innenstadt, um eine Pizza am Tammerkoski essen zu gehen.


Danach gab es das erste Eis der Saison.


Eigentlich wollten wir ja noch einen zweiten Aussichtsturm besuchen, aber die Warteschlange war schlicht zu lange. So machten wir halt noch einen kleinen Spaziergang durch den Wald.


Dann fuhren wir zurück nach Jyväskylä, wobei Loris wohl nicht mal einen von 150 Kilometern mitbekam, so sehr war er geschafft von diesem tollen und sonnigen Wochenende.

Samstag, 23. April 2011

Saisoneröffnung

Kesämökki-Saisoneröffnung! Heute waren wir ins Sommerhaus der MMNs (Mika, Monika und Noah) am Armisvesi eingeladen. Das Wetter war fantastisch und die Kulisse imposant.


Das Eis des Sees war erst, wenn überhaupt, nur ganz am Ufer des Sees geschmolzen. Die 3 Jungs machten sich natürlich sofort an die (nicht ganz ungefährliche) Eisbrecher-Arbeit.


Neben der obligaten Sauna mit Abkühlung im eiskalten Wasser stand sonst noch auf dem Programm: Grillieren...


Ostern...


Eier suchen...


Den Wald erkunden...


Freundschaften pflegen...


Und das Boot für den Sommer streichen....


Ach, wie schön wäre es doch, ein eigenes kleines Sommerhaus an so einem schönen Ort zu haben. Zum Glück haben wir für unsere Sommerferien ein Mökki in der Nähe von Kuopio gemietet.

Dienstag, 19. April 2011

Dünnes Eis

Im Gegensatz zum Tuomiojärvi geht es jetzt dem Eis des anderen Stadtsees, dem Jyväsjärvi, an den Kragen. Von weitem sieht alles noch recht kompakt aus, ...


aber wenn man genauer hinschaut, sieht man bereits riesige Löcher.


Bei der Mündung des kleinen Flusses fliessen grosse Mengen Schmelzwasser in den See...


und nagen an der immer dünner werdenden Eisdecke.


In einer Woche wird hier das Eis verschwunden sein, und in einem Monat können wir wohl schon ein erstes (kaltes) Bad nehmen.

Samstag, 9. April 2011

Beach life

Ein wunderschöner Samstag! Und weil es in letzter Zeit so warm gewesen war, wollten wir nachschauen gehen, ob die Eisdecke des Jyväsjärvis schon schmilzt. Auf den ersten Blick sah das doch noch richtig nach Winter aus, ...


aber am Ufer war das Eis zum Teil schon verschwunden und niemand getraute sich mehr darauf.


Wir begaben uns zum Strand. Kaum zu glauben, dass wir hier im Sommer manchmal schwimmen gehen...

Zeit für ein kleines Picknick.



Während Jonas kaum mehr warten kann, bis endlich der Sommer kommt, hat Loris das Schneeschaufeln entdeckt, und findet es eigentlich weniger lustig, dass es immer weniger Schnee hat.


Heute war übrigens auch der Tag, an dem Jonas endlich wieder sein über alles geliebte Trottinett benützen durfte. Mit Christian ging er nach dem Mittagessen auf eine fast 2-stündige Stadttour.

Unter anderem kamen wir am nahe gelegenen Tourulajoki...



und am Bahnhof vorbei. Fast den ganzen Tag hatten wir im Freien verbracht.

Freitag, 25. März 2011

Arbeitsweg

Auch nach fast 3 Jahren fühlt es sich immer noch speziell an, mit dem Fahrrad über einen See zur Arbeit zu fahren. Schneller (aber kürzer) ist der Weg über den See wohl nicht, aber es macht einfach Spass.


Lange hatte es zuviel Schnee auf dem Jyväsjärvi, um ihn mit dem Velo zu überqueren. In letzter Zeit hatten wir aber einige warme Tage, gefolgt von Schneefall, und jetzt sind die Bedingungen wieder besser.


Gar nicht so einfach zu fahren, denn man braucht ein gewisse minimale Geschwindigekit, damit die kleinen Unebenheiten keine Probleme machen, trotzdem sollte man nicht zu schnell sein, falls man neben den Weg gerät. Auf jeden Fall fällt man weich.

Sonntag, 26. Dezember 2010

Schlittschuhlaufen

Der Dezember war punkto Schlaf ein harter Monat gewesen. Zwar war Loris im Gegensatz zum Vormonat nie krank, aber dafür stand Jonas jeden Morgen extrem früh auf, weil er ja unbedingt zu seinem Adventskalender musste. Alle Versuche von uns, dies ein wenig später durchzuführen, misslangen. Wer jetzt denkt, dass wir nach der Aufregung von Vorweihnachtszeit und Weihnachten wieder länger schlafen können, der liegt falsch. Denn jetzt können es die beiden Jungs am Morgen früh nicht mehr erwarten, mit ihren neuen Geschenken zu spielen.


Und so spielten sie heute, bis es hell wurde, ...


aber dann ging es los mit dem Erwachsenenprogramm: Schlittschuhlaufen auf dem Stadtsee Jyväsjärvi. Hier wurde, wie jedes Jahr, eine 2.5 km lange Rundstrecke präpariert (leider hatten wir unsere Kamera vergessen, daher wurdendie folgenden Bilder mit der Handy-Kamera gemacht und deshalb von minderwertiger Qualität).


Und weil unsere zwei Knaben noch nicht selbst Schlittschuh laufen können, verfrachteten wir Loris in den Kinderwagen...


und Jonas in den Bob, und machten uns auf den Weg.


Das funktionierte eigentlich recht gut, und keiner der beiden beklagte sich. Es war heute wärmer geworden (-10°C), aber leider wehte ein starker Wind. Dies kümmerte uns zwar in der ersten Streckenhälfte nicht gross, aber der Weg zurück gegen den eisigen Gegenwind war wirklich ein Kampf.

Nach diesem eisigen Erlebnis hatten wir eine Belohnung verdient. Wir gingen in den nahe gelegenen Videoshop und liehen uns die "Cars" DVD aus. Währenddem Susanne einen Mittagsschlaf machte, genossen die Männer den Film.

Dienstag, 30. November 2010

Eiskalt

In letzter Zeit ist es kalt geworden, richtig kalt. Seit dem 16. November liegt die Temperatur permanent im Minusbereich, und gestern...

 

und heute fielen die Werte dann zum ersten Mal richtig tief.
Klar kann man bei diesen Temperaturen nicht viel Zeit draussen verbringen, aber sie sind meist mit schönem Wetter verbunden. Ausserdem gibt es jetzt überall Eiskristalle...

wie hier auf unserem Peugeot.


Inzwischen sind auch die Seen zugefroren, und die Menschen haben neben den Brücken noch andere Alternativen, um auf die andere Seite des Sees zu gelangen. Im Gegensatz zu letztem Jahr sind auch die Bedingungen für's Schlittschuhlaufen auf dem Jyväsjärvi wieder perfekt.

Wichtig ist nämlich, dass sich erst eine dicke Eisschicht bilden kann, bevor allzuviel Schnee auf dem See liegt.