Sonntag, 18. Juli 2010

Meidän kesämökki

Der grosse Traum jedes Finnen - ob realisierbar oder nicht - ist ein Sommerhäuschen (Kesämökki). Irgendwo am See, weit weg von jeglicher Zivilisation und häufig nur rudimentär ausgerüstet. Viele Leute, die wir kennen, verbringen fast jedes Wochenende von Juni bis August in ihrem Sommerhaus - mache leben dort sogar von Frühling bis Herbst, und fahren täglich zur Arbeit. Um die Faszination dieser Häuschen zu verstehen, muss man die Finnen kennen. Einerseits ist es die grosse Verbundenheit zur Natur, aber andererseits spielt auch die Stille und Einsamkeit (passend zu den Finnen selbst) und Reiz der Einfachheit eine Rolle.

Diesen Sommer haben wir uns auch ein Kesämökki gemietet - endlich, eigentlich wollten wir das schon letzten Sommer tun. Für 3 Wochen leben wir nun also zwischen Suolahti und Äänekoski, 45 km von Jyväskylä und 30 km von Konnevesi entfernt. Dies ist wichtig, weil Christian im Gegensatz zum Rest der Familie keine Ferien hat und meist arbeiten gehen muss. Das Mökki hatten wir im Internet gebucht, wir kannten das Haus also nicht vorher. Wir wurden aber nicht enttäuscht und sind begeistert von unserem Sommerhaus, ein aus 300 Jahren alten russischen Bäumen gefertigtes grosses Blockhaus.


Schon die Schotterstrasse zum Haus führt durch einen schönen Wald...

und auch der See (Kuhnamo) beim Haus lässt sich sehen.


Hier gibt es alles, was wir brauchen, einen eigenen Badestrand...


damit sich die ganz Familie austoben und sich in diesem heissen Sommer abkühlen kann.


Natürlich eine Sauna...


und ein Ruderboot, ...


mit dem man gemütliche Ausfahrten machen kann.


Prunkstück des eher luxuriösen Ferienhauses ist aber sicher die Terrasse, wo man nicht nur prima spielen...


sondern auch das Essen am See in vollen Zügen geniessen kann.


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