Das Rennen dauert 3 Tage, und pro Tag kehren alle Fahrer mehrmals nach Jyväsyklä zurück. In 30 Minuten darf dann das Auto wieder voll getankt und geflickt werden. Pro Tag werden viele verschiedene Stücke befahren, unterbrochen immer wieder von Transferstrecken, wo sich die Rallyefahrer unter den normalen Verkehr mischen und wie jeder andere die Verkehrsregeln einhalten müssen.
Und so vergnügten wir uns im Service-Park, liessen die Kinder im tollen Spielzeugpark spielen, assen Glacés und schauten Rallye, entweder live bei den Boxen oder am Grossbildschirm.
Am Abend "feierten" die beiden Schweizer Familien zusammen den 1. August.
Wir nahmen ein nicht wirklich kühles Bad im Päijänne, spielten mit den Kindern und genossen einen feinen Barbercue.
Als die Kinder im Bett waren, schlichen sich die Erwachsenen mit den Babyphones zum See und genossen dort während Stunden die Sauna, das Wasser und die nette Gesellschaft.
Es war eine kurze Nacht, denn die Kinder wollten schon früh wieder Action. Zuerst gab es etwas Gesundes aus dem Garten...
... und später wieder eher Ungesundes am Rallye.
Gewonnen hat dann übrigens ein Einheimischer - Mikko Hirvonen - die Schmach von letztem Jahr, als der Franzose und Wahl-Schweizer Sébastien Loeb gewann, wiederholte sich knapp nicht.
Wer jetzt noch wissen will, was wirklich abgeht auf den finnischen Strassen während des Wettkampfs, der nehme sich 3 Minuten Zeit und schaue diesen Film hier. Petter Solberg bei seiner Rekordfahrt 2003 auf dem berühmtesten Rallyeabschnitt der Welt - Ouninpohja. Da er dabei eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 132 km/h erreichte, musste diese Strecke später aus dem Rennen gestrichen werden. Erlaubt sind höchstens 130 km/h im Schnitt, aus Sicherheitsgründen.
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