Heute machte sich Christian zum letzten Schritt im ganzen Prozess auf, der Autoinspektion (Katsastus). Diese ist in Finnland lustigerweise privatisiert, d.h. es gibt unzählige Möglichkeiten, sich bei gross und klein durchchecken zu lassen. Christian fuhr natürlich zu einem gross mit "Drive-In" angepriesenen Katsastus, musste aber dann dennoch 1 volle Stunde warten. Dann durfte er zur Inspektion als Beifahrer mitfahren. Und unser Nationalbank-goldener Peugeot schaffte die Tests problemlos, kein Wunder, wenn man sieht, was in diesem Lande sonst noch so herumfährt (gemäss einer EU-Studie haben die Finnen die im Durchschnitt ältesten Autos der EU).
Voller Stolz nahm Christian dann seine finnische Nummer in Empfang und wollte sich gleich zuhause mit dem Schraubenzieher ans Werk machen. Denkste! Natürlich haben die Schweizer Nummern nicht nur ein anderes Format, nein auch die Schrauben sind an einer völlig anderen Position. So ging er am nächsten Tag zu Jyrki, einem der Techniker der Forschungsstation in Konnevesi, um nach einer Metallbohrmaschine zu fragen. Dieser liess sich es aber natürlich nicht nehmen, das Werk selber zu vollenden, sagte nur "close your eyes" und machte sich an die Arbeit. Jetzt hat unser Peugeot also 4 neue Löcher.
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