Und zum ersten Mal schauten wir uns auch noch ein wenig das Innere der Burg an und besuchten den Souvenirladen, aus dem Jannick natürlich nicht mit leeren Händen zurückkam.
Die Festung ist sicher die Hauptattraktion der Stadt, so gut erhalten ist keine andere nordeuropäische Burg. Stundenlang könnte man sich in der Nähe aufhalten und sie von verschiedenen Winkeln betrachten.
Später bezogen wir unsere Zimmer in einem eher kleinen, aber feinen Hotel, direkt am See, 50 m vom Spielplatz und ganz nahe bei der Burg. Die Liedtkes hatte sogar das grosse Los gezogen und ein Zimmer mit Balkon und Sicht auf den See Pihlajavesi und Olavinlinna. Dann gings auf den Spielplatz, wunderschön beim See gelegen. Dabei versuchte sich Jonas im Klettern - kaum zu glauben, dass unser Sohn vor einem Jahr kaum schon gehen konnte...
Nach einem Abendessen beim Hafen schlenderten wir langsam nach Hause und genossen die einmalige Stimmung. Dann gings ab ins Bett. Immer wenn wir unterwegs sind, wird im Hotel quasi ausgeschlafen. Man ist zu müde für den Ausgang, aber viel machen kann man auch nicht. So schläft man dann ausnahmsweise so richtig früh ein.
Am Montag hätten wir eigentlich gerne eine kleine Schiffstour gemacht, aber wie befürchtet war in Savonlinna diesbezüglich noch gar nichts los. Es ist etwas vom Ärgerlichsten in Finnland, alle Attraktionen sind nur von Juni bis August geöffnet, manchmal sogar nur von Mittsommernacht bis Mitte August, wenn die Ferien vorbei sind. So schauten wir uns halt weiter das hübsche Städtchen mit der relaxten Stimmung an, besuchten einen Handwerkstouristenladen (wo sich Christian ausnehmsweise keinen Plüschfisch kaufte) und eine kleine Insel gleich hinter dem Zentrum.
Dann machten wir uns auf den langen und waldigen Rückweg. Leider fliegen die Liedtkes morgen schon wieder nach Hause, und wir müssen auch arbeiten oder ins Päiväkoti. Es war eine tolle Zeit mit ihnen!
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