
Dort genossen wir den gemütlichen Abend mit echter italienischer Pizza (Tobi's Vater ist aus Rimini), und liessen die Jungs spielen.
Joona, der kleine Bruder von Tobi, ist 3 Tage älter als Loris, und wurde im gleichen Spital geboren.
Wir lehnten das Angebot ab, uns nach Hause fahren zu lassen, und spazierten in der Nacht bei erfrischenden -23°C nach Hause. Unsere Gastgeber konnten das zwar nicht verstehen, aber für uns ist diese klirrende Kälte halt immer noch was Besonderes, und wenn man sich bewegt, ist es durchaus auszuhalten.
Am Sonntag hatte sich die Thermometerlage nicht wirklich verbessert, und so wollten wir Jonas eigentlich davon abraten, draussen spielen zu gehen. Dieser gab aber nicht auf, und so machte er sich mit Christian zur Mission "Schneesturm" auf und erkundete mit ihm die nähere Umgebung.
Nach einer Stunde brauchte es viel Überredungskunst, um unseren kleinen Finnen wieder in die Wohnung zu bringen und ihn damit vor Erfrierungen im Gesicht zu bewahren.

Dort gab es dann aber ein stärkendes Mittagessen, in verschiedenen Variationen.
Am Abend waren wir bei den Besitzern unserer Wohnung (und guten Freunden) Paula und Pekka mit Tochter Iina eingeladen. Wie immer tischte uns Paula allerlei Köstlichkeiten auf. Jonas war am Anfang ganz scheu, drehte dann aber immer mehr auf.

Und auch Loris schien es sichtlich zu gefallen, den ganzen Abend kreischte er vor sich hin.
Zum Schluss des Abends staunten wir dann über Jonas' Finnischkünste, die wir leider viel zu selten zu hören bekommen. Zusammen mit Paula schaute er sich ein paar Bücher an, und plauderte dabei ohne Hemmungen in seiner Zweitsprache. Wirklich beeindruckend.
Danach machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause, ein wenig traurig, dass uns morgen der Alltag wieder einholen würde.
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