Donnerstag, 11. März 2010

Schmelzzeit

Langsam, aber sicher, mag die Sonne wieder etwas ausrichten hier im hohen Norden, und so steigt jetzt die Temperatur am Tag regelmässig über die Nullgradgrenze. Am Anfang findet man das ja ganz schön interessant, wie sich langsam die Schneedecke des Dachs bewegt...


und sich schöne Eiszapfen bilden.


Aber dann realisiert man, dass sich die ganze Stadt in ein dreckiges Wasserloch verwandelt.


Mit irgendetwas müssen ja die Seen gefüllt werden, wenn es schon so wenig regnet.


Auch typisch für diese Zeit ist, dass die Temperaturen in der Nacht wieder unter Null fallen (bei schönem Wetter immer noch gegen -20°C) und die Stadt am Morgen danach aus einer riesigen Eisfläche besteht. Sturzgefahr für jung und alt.


Fazit: Von uns aus darf der Frühling bald kommen. Dumm nur, dass der in diesen Brietengraden erst im Mai so richtig beginnt.

Keine Kommentare: