An unserem letzten Tag in Rovaniemi herrschte tristes Herbstwetter, ...
daher beschlossen wir, etwas für unsere Bildung zu tun und machten uns auf den Weg zum Arktikum. Dort hat es neben kleineren, temporären Ausstellungen auch 2 grosse Museen, das arktische Zentrum und das Provinzmuseum Lappland.
Ersteres ist zwar unserer Meinung nach etwas touristisch und pathetisch gemacht, aber trotzdem empfehlenswert. Hier kann man unter anderem Polarlichter liegend betrachten...
oder einen Eisbär in Originalgrösse treffen.
Das Lappland Museum gefiel uns besonders gut, es war eine richtig gelungen Mischung aus Natur-, Geschichte- und Gesellschaftsausstellung.
Währenddem Loris von unserem Museumstag verständlicherweise nicht wirklich begeistert war, brachten wir Jonas kaum mehr aus dem Gebäude. Doch nach mehreren Stunden (!) hatten seine Eltern dann auch mal genug und wir liefen zurück in die Stadt...
durch den farbenprächtigen und nassen Herbst.
Am Abend gingen wir noch Chinesisch essen...
und machten uns dann auf den Weg zum Bahnhof, schliesslich wollten wir unseren Nachtzug zurück in den Süden nicht verpassen. Diesmal bekam sogar Loris alles mit und durfte seinen Nachtschoppen im Schlafwagen trinken.
9 Stunden später trafen wir noch vor 6 Uhr morgens in Tampere ein und mussten dort 2 Stunden Zeit totschlagen, weil es noch keinen Zug nach Jyväskylä gab. Kein Problem für unsere Jungs, sie waren schon wieder topfit.
Unser Nachtzug-Abenteuer und verlängertes Wochenende im Norden war damit schon wieder vorbei. Es war ein gelungener Ausflug gewesen, und Jonas und Loris (der im Moment nicht ganz einfach ist) hatten das Ganze mit Bravour gemeistert, auch die anstrengende Reise.






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