Freitag, 10. Oktober 2008

Tampere

Am Freitag machten sich Jeanne, Werner, Susanne und Jonas nach Tampere auf, obwohl die Wettervorhersage alles andere als berauschend war. Mit über 20-minütiger Verspätung setzte sich unser Zug dann in Bewegung; anscheinend hatte es am Vortag riesige Probleme auf dem ganzen Schienennetz von Südfinnland gegeben und die Normalität kehrte erst langsam wieder zurück. 

In Tampere,  der drittgrössten Stadt von Finnland und zugleich grössten Binnenstadt Skandinaviens machten wir zuerst einen kleinen Spaziergang entlang des Tammerkoski, welcher die zwei Seen von Tampere, den Näsijärvi und den Pyhäjärvi verbindet, die einen Niveauunterschied von 18 Metern aufweisen. Die Industrie ist in Tampere allgegenwärtig und die alten Fabriken und roten Backsteinhäuser machen wohl das besondere Flair der Stadt aus. 


Ziel war die Kauppahalli (Markthalle) von Tampere, wo Jeanne eine feine Fischsuppe essen wollte (sie war mit Christian ja schon einmal in Tampere gewesen und konnte sich somit als Reiseführerin betätigen). Und Jeanne wurde nicht enttäuscht: Der nette Franzose stand noch immer in der Küche seines Bistros und die Suppe scheint Jeanne und Werner geschmeckt zu haben. Jonas verschlief zwar den ersten Teil der Mahlzeit, rechtzeitig zum Kaffee (mit Schöggeli!) erwachte er jedoch und nahm ebenfalls an der Theke Platz. 


Nach einem Rundgang durch die Kauppahalli...


... wo wir natürlich noch einige Pullas und weitere Leckerbissen kauften, machten wir uns zur Tammerkoski-Stromschnelle auf. Nicht nur Jonas war beeindruckt. 


Ansonsten genossen wir das unerwartet schöne Herbstwetter und passten unser Tempo Jonas' an, weshalb die Zeit dann nicht mehr für einen Besuch des Aussichtsturms Näsinneula, sondern lediglich noch für einen kurzen Spielplatzbesuch reichte, bevor wir die Rückreise nach Jyväskylä antreten mussten, wo uns Christian bereits mit einem feinen Znacht erwartete. 


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