Am Donnerstag Nachmittag konnten wir endlich Loris und Susanne vom Spital abholen. Unser erstes gemeinsames Nachtessen drohte zwar im Chaos zu versinken, aber seither hatten wir ein fast problemloses und sehr ruhiges Leben. Loris verbringt seine Tage und Nächte mehrheitlich mit Trinken und Schlafen.
Manchmal erwacht er, öffnet die Augen und schaut sich seine neue Welt kritisch, aber interessiert an.
Während Susanne für die Energiezufuhr unseres kleinen Jungen zuständig ist, gehen Christian und Jonas täglich einkaufen und zum Austoben auf den Spielplatz.
So kommt Jonas dann auch doch zu seiner Aufmerksamkeit, die er braucht.
Wie auch immer, seinen kleinen Bruder hat er schon lange ins Herz geschlossen. Natürlich kann man mit ihm nicht sehr viel machen, aber Beobachten und Schmusen sind auch eine tolle Beschäftigung.
Ausserdem übernimmt er bereits wichtige Funktionen, wie z. Bsp. das Beschützen des kleinen Fischstäblis, währenddem Papa den Kinderwagen versorgt.
Heute Samstag genossen wir zuerst den neuen Familienalltag...
und gingen dann auf unseren allerersten Spaziergang zu viert.
Susanne ist leider noch nicht ganz mobil, macht sich aber immer besser, und unser Radius wird immer grösser. So könnte es von uns aus noch lange weitergehen, es fühlt sich schon fast an wie Ferien.
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