Je kälter, desto schöner übrigens die Eisblumen.
Beim Einkaufen trafen wir Meiers und machten spontan bei Ihnen zum Schlittschuhlaufen ab. Jonas war am Anfang noch skeptisch und bewegte sich nur langsam und unter Protest auf dem Eis (im Hintergrund der Päijänne mit Christian, Barblin und Selina Meier).
Die gefrorenen Seen, kombiniert mit Schlittschuhen, bieten eine nicht erwartete Freiheit. Man ist sehr schnell und, anders als in der Schweiz, hat man auch niemanden in der Nähe. Mit einem Bohrer fürs Eisfischen haben wir übrigens noch ein Loch gemacht - die Eisdecke des Sees ist sicher über 20 cm dick.
Langsam aber sicher fand auch Jonas Spass am Ganzen und wagte sich wieder auf das Eis (im Hintergrund - genau - auch Susanne findet langsam Gefallen an den Schuhen mit Kufen). Im Ruheraum der Meier'schen Sauna konnte man sich zwischendurch wieder beim Holzofen aufwärmen.
Am Abend assen wir dann noch alle zusammen im Fransmanni (schwedisch für Franzosen oder so) z'Nacht. Auch wenn wir noch fast das Restaurant abgefackelt hätten, das Essen war ausgezeichnet und die Kinder verngnügten sich im üppig ausgestatteten Kinderzimmer.
Am Sonntag war es nicht mehr so kalt (-8°C), und wir beschlossen, an den Jyväsjärvi zu gehen. Dort hegt und pflegt die Stadt jeden Winter eine 2.5 km lange Schlittschuhlaufbahn, auf der die Finnen Kreise drehen, sei es mit Kinderwagen oder mit richtig professioneller Ausrüstung. Eines fiel uns auf - kein einziges Individuum getraute sich, nicht im Gegenuhrzeigersinn zu fahren.
Mehr als eine Stunde vergnügten wir uns auf dem See. Und Papa konnte endlich zeigen, was er wirklich drauf hat. Punkterichter Jonas schaute genau hin und verteilte nur Bestnoten.
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